Hans Josef Kampe aus Viersen erhält Silberne Ehrennadel des Paritätischen NRW

Hans Josef Kampe : Ausgezeichnet mit der Silbernen Ehrennadel

Hohe Ehrung für Hans Josef Kampe: Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement hat der Vorsitzende der Suchtberatung Kontakt-Rat-Hilfe Viersen die Silberne Ehrennadel des Paritätischen NRW erhalten.

Die Auszeichnung überreichte ihm Josef Wolters, Sprecher des Ehrenrats des Paritätischen NRW, während der Mitgliederversammlung der Paritätischen Kreisgruppe Viersen. „Unser Verband lebt von Menschen, die wie Sie aktiv soziale Verantwortung übernehmen“, sagte Wolters zu Hans Josef Kampe, der sich seit inzwischen 27 Jahren als Vorsitzender der Suchtberatung engagiert.

Energie, Ideen und Freude an der ehrenamtlichen Arbeit zeichneten Kampe aus. Damit habe er großen Anteil an der Erfolgsgeschichte der Suchtberatung, die für den gesamten Kreis Viersen zuständig ist. Heute hat der 1973 gegründete und in Dülken ansässige Verein mehr als 40 hauptamtlich Beschäftigte und unterhält Außenstellen in Willich, Kempen und Nettetal. Besonders hob Wolters hervor, dass sich die Suchtberatung nicht nur um suchtkranke Menschen kümmert, sondern auch in der Vorbeugung aktiv ist sowie Angehörige unterstützt, darunter Kinder aus suchtbelasteten Familien.

Der Verein habe das „Hilfsnetz für suchtkranke Menschen“ im Kreis Viersen schrittweise ausgebaut, erklärte Wolters. Das reiche von ambulanten Leistungen zur medizinischen Rehabilitation abhängiger Menschen bis zum ambulant betreuten Wohnen. Außerdem engagiere sich die Suchtberatung als Gesellschafter der kaufbar gGmbH – das Sozialkaufhaus ermöglicht bis zu 75 Langzeitarbeitslosen eine Beschäftigung und Qualifizierung. Josef Wolters würdigte die Arbeit von Hans Josef Kampe: „Mit viel persönlicher Überzeugungskraft haben Sie ganz maßgeblich dazu beigetragen, die Angebote der ambulanten Suchtkrankenhilfe im Kreis Viersen strukturell und fachlich zu entwickeln und auch über die Kreisgrenzen hinaus zu vernetzen.“

Kampe bedankte sich mit einem Satz, der typisch für ihn ist: „Sie beschämen mich, aber es fühlt sich gut an.“

Mehr von RP ONLINE