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Grundschule Rahser in Viersen ist offiziell "Schule ohne Rassismus"

Grundschule Rahser in Viersen : Eine Schule ohne Rassismus

Als dritte Grundschule im Kreis Viersen und erste in der Stadt Viersen ist die Grundschule Rahser dem bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beigetreten.

Die Schule verpflichtet sich damit zu einer offenen Auseinandersetzung mit Problemen und gegen jegliche Art von Rassismus, Diskriminierung und Gewalt. Diese Haltung soll durch regelmäßige Projekte zum Ausdruck kommen. „Wir haben viele Gespräche mit den Eltern und Kindern unserer Schule geführt und dabei tolle Anregungen und Unterstützung erfahren und wollen die Mitgliedschaft im Schulnetzwerk nutzen, um ein sichtbares Zeichen nach außen zu dokumentieren“, sagte die kommissarische Schulleiterin Brigitte Ullrich. Auslöser der Bewerbung war die Lehrerin Ulrike Dührig-Stockschläger, die vor zwei Jahren die Patenschaft für einen Stolperstein auf der Rektoratstraße übernahm.

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Viersen (KI) betreut als Koordinierungsstelle Extremismusprävention (KoEx) die Regionalkoordination des Schulnetzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Michael Sönnert von KoEx begleitete die Schule bei ihrem Zertifizierungsprozess und erklärt: „Ein tolerantes Miteinander und das Einstehen für gemeinsame Werte als Teil einer interkulturellen Gesellschaft kann nicht früh genug vermittelt werden. Daher freut es uns als Regionalkoordination besonders, dass das Schulnetzwerk im Kreis Viersen so erfolgreich wächst.“

Bewährter Bestandteil einer Netzwerkschule ist die Begleitung einer Schulpatenschaft, die Jutta Pitzen, Leiterin der Städtischen Galerie im Park, übernimmt.

(RP)