Gut Gemacht Frühjahrsputzer finden drei Tonnen Müll

Viersen · Freiwillige haben in Schwalmtal rund zehn Kubikmeter Unrat gesammelt. Das entspricht etwa drei Tonnen Müll. Organisiert wurde der Frühjahrsputz von zwei jungen Schwalmtalerinnen: Alyssa Linnemann und Franziska Malo. Unter dem Motto "Schwalmtal räumt auf" zogen viele Erwachsene sowie Jungen und Mädchen von vier Kindergärten - Hoferland, Waldnieler Heide, Schier und Kaiserpark - los, um Müll zu sammeln. Sie fanden Spraydosen, Farbeimer, einen alten Fahrradreifen, Planen und Bretter, einen Auspuff, ein Baustellen-Schild, einen Briefkasten, Glasflaschen und Hausmüll. Auch zwei wilde Müllkippen entdeckten die Sammler. "Uns hat aufgeregt, dass wir viele Hundekotbeutel in der Natur gefunden haben", berichtet Linnemann. "Die Plastikbeutel verrotten doch nicht. Allerdings gab es in der Nähe der Fundstellen auch keine Mülleimer." Sammler berichteten allerdings auch von merkwürdigen Blicken oder Kommentaren von Bürgern. "Die meisten Leute regen sich auf, dass überall Müll hingeworfen wird. Viele schimpfen, dass ihn niemand aufsammelt. Und wenn dann Menschen sich die Mühe machen, wird komisch geguckt oder sich aufgeregt, dass Kinder Müll sammeln", erzählt Claudia Krause.

 Die Jungen und Mädchen der Kita Schier halfen beim Frühjahrsputz in Schwalmtal. Den Müll sammelten sie in Säcken auf Bollerwagen.

Die Jungen und Mädchen der Kita Schier halfen beim Frühjahrsputz in Schwalmtal. Den Müll sammelten sie in Säcken auf Bollerwagen.

Foto: Werner Lüders

Freiwillige haben in Schwalmtal rund zehn Kubikmeter Unrat gesammelt. Das entspricht etwa drei Tonnen Müll. Organisiert wurde der Frühjahrsputz von zwei jungen Schwalmtalerinnen: Alyssa Linnemann und Franziska Malo. Unter dem Motto "Schwalmtal räumt auf" zogen viele Erwachsene sowie Jungen und Mädchen von vier Kindergärten - Hoferland, Waldnieler Heide, Schier und Kaiserpark - los, um Müll zu sammeln. Sie fanden Spraydosen, Farbeimer, einen alten Fahrradreifen, Planen und Bretter, einen Auspuff, ein Baustellen-Schild, einen Briefkasten, Glasflaschen und Hausmüll. Auch zwei wilde Müllkippen entdeckten die Sammler. "Uns hat aufgeregt, dass wir viele Hundekotbeutel in der Natur gefunden haben", berichtet Linnemann. "Die Plastikbeutel verrotten doch nicht. Allerdings gab es in der Nähe der Fundstellen auch keine Mülleimer." Sammler berichteten allerdings auch von merkwürdigen Blicken oder Kommentaren von Bürgern. "Die meisten Leute regen sich auf, dass überall Müll hingeworfen wird. Viele schimpfen, dass ihn niemand aufsammelt. Und wenn dann Menschen sich die Mühe machen, wird komisch geguckt oder sich aufgeregt, dass Kinder Müll sammeln", erzählt Claudia Krause.

Im Gemeindegebiet hatte der Bauhof Sammelstellen für den Unrat eingerichtet, die Säcke wurden zu Wochenbeginn abgeholt. Bernd Gather von der Gemeindeverwaltung dankt den Initiatorinnen: "Wir begrüßen es, dass die Bürger sich privat engagieren. Zudem hoffen wir, dass dies Wirkung zeigt und weniger in der Natur weggeschmissen wird. Aufräumen ist immer die zweitbeste Lösung." bigi

(bigi)
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