Flüchtlinge helfen in Niederkrüchten bei Naturschutz

Niederkrüchten : Aktiv werden für Uferschwalbe und Schmetterling

Kurz vor der Auflösung der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge (ZUE) am früheren britischen Militärflugplatz Elmpt unterstützten einige Flüchtlinge  die Nabu-Ortsgruppen Brüggen und Niederkrüchten in der ehemaligen Sandabgrabung Raderberg zwischen Niederkrüchten-Brempt und Schwalmtal-Amern.

Erstmals waren  vier Frauen dabei: Fatima und Jasmin aus Somalia sowie Giti und Miriam aus dem Iran schichteten Birkenholz und Schnittgut zum Häckseln auf. Die Pflegemahd und der Gehölzrückschnitt helfen, offene Steilwände zu erhalten; dort können dann Uferschwalben brüten; zudem bietet die Hochstaudenflur auf der Grubensohle Nahrung für seltene Schmetterlinge. Die Naturschützer danken insbesondere Gabriele Vogels-Scheele, die den Einsatz der Helfer ehrenamtlich organisierte und damit die Aktion  erst ermöglichte. Sie und ihre Mitstreiterin Beate von Laar packten dann auch gleich selbst mit an. RP