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Fiber-Endoskop im St.-Irmgardis-Krankenhaus in Viersen-Süchteln macht Schluckstörungen sichtbar

Krankenhaus in VIersen-Süchteln : Fiber-Endoskop kann Schluckstörungen sichtbar machen

Für eine bessere Diagnose und damit auch Behandlung am St.-Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln sorgt nun eine Spende des eigenen Fördervereines: ein modernes Fiber-Endoskop.

Schluckstörungen können viele Ursachen haben. Besonders in der Geriatrie, der Altersmedizin, sind die möglichen Folgen groß. Für eine bessere Diagnose und damit auch Behandlung am St.-Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln sorgt nun eine Spende des eigenen Fördervereines: ein modernes Fiber-Endoskop. Damit kann sichtbar gemacht werden, was sonst im Inneren verborgen bleibt. „Viele Menschen, die neurologisch erkrankt sind, haben Probleme damit, ihre Nahrung zu schlucken“, erläutert Hanns-Peter Klasen, Chefarzt der Klinik für Geriatrie. Für ihn und sein Team ist das Fiber-Endoskop mit seinem bildgebenden Verfahren eine große Hilfe. „Wir freuen uns, erneut mit unserer Sachspende einen wichtigen Beitrag zur Behandlung zu leisten“, erklärt Förderverein-Vorsitzender Udo Küllertz. Das Fiber-Endoskop besteht aus einem dünnen, flexiblen Schlauch, der durch die Nase eingeführt werden kann. An seiner Spitze ist eine Kamera, die ihre Daten direkt auf einen Bildschirm überträgt. „So sehen wir direkt die Strukturen, die am Schluckvorgang beteiligt sind: den Zungengrund, Gaumen und den Kehlkopf“, erklärt Sprachtherapeutin Claudia Varriale. Sie wird das neue gespendete Fiber-Endoskop zukünftig bei Patienten einsetzen. Bei der Untersuchung bekommen die Patienten gefärbte Lebensmittel in unterschiedlichen Konsistenzen, von körnig über breiig bis flüssig. Das neue Endoskop überträgt die Vorgänge. „Durch die Kontraste können wir den Schluckverlauf genau verfolgen und anschließend die Patienten entsprechend behandeln und versorgen“, erklärt Varriale.