Leute, Leute: Eine Spende, ein Abschied und zwei Projektwochen

Leute, Leute: Eine Spende, ein Abschied und zwei Projektwochen

Rund 85.000 Euro für den Verein zur Unterstützung krebskranker Kinder, "Löwenkinder", haben die Dölker Möhne in den vergangenen 20 Jahren gesammelt; 2017 waren es 3400 Euro, dieses Mal 500 Euro mehr. Overmöhn Andrea Stollenwerk hat 2017 die Tradition ihrer Vorgängerinnen fortgeführt und am Karnevalssamstag mit rund 30 Möhnen und Gardisten aus allen Gesellschaften auf dem Dülkener Wochenmarkt um Spenden gebeten. Als Dank erhielt jeder ein Stück Möhnespeck, gestiftet von der Dülkener Metzgerei Brües. Diesmal hatte auch Edeka kleine Sachen gespendet - für die, die keinen Speck mochten. Margret Wüsten und Marlies Sommer hatten an den Tagen zuvor Gewerbetreibende besucht und dort bereits 730 Euro gesammelt. Jetzt trafen sich die beiden in der Sparkasse mit der Overmöhn und Möhn Daniela Lisges, die ihren fünfjährigen Sohn Luke mitgebracht hatte, sowie Irmgard Höfer, die für die Sparkasse und die Löwenkinder steht. Gemeinsam mit dem Dülkener Sparkassenchef Frank Dors zählten sie das gesammelte Geld: 1516,13 Euro in Münzen sowie 2276,02 Euro in Scheinen. Den Gesamtbetrag rundete Dors um 107,85 Euro auf, sodass zum Schluss 3900 Euro auf dem Tisch lagen. Diese überreichten sie Norbert Seidel, Schatzmeister der Löwenkinder. flo

Rund 85.000 Euro für den Verein zur Unterstützung krebskranker Kinder, "Löwenkinder", haben die Dölker Möhne in den vergangenen 20 Jahren gesammelt; 2017 waren es 3400 Euro, dieses Mal 500 Euro mehr. Overmöhn Andrea Stollenwerk hat 2017 die Tradition ihrer Vorgängerinnen fortgeführt und am Karnevalssamstag mit rund 30 Möhnen und Gardisten aus allen Gesellschaften auf dem Dülkener Wochenmarkt um Spenden gebeten. Als Dank erhielt jeder ein Stück Möhnespeck, gestiftet von der Dülkener Metzgerei Brües. Diesmal hatte auch Edeka kleine Sachen gespendet - für die, die keinen Speck mochten. Margret Wüsten und Marlies Sommer hatten an den Tagen zuvor Gewerbetreibende besucht und dort bereits 730 Euro gesammelt. Jetzt trafen sich die beiden in der Sparkasse mit der Overmöhn und Möhn Daniela Lisges, die ihren fünfjährigen Sohn Luke mitgebracht hatte, sowie Irmgard Höfer, die für die Sparkasse und die Löwenkinder steht. Gemeinsam mit dem Dülkener Sparkassenchef Frank Dors zählten sie das gesammelte Geld: 1516,13 Euro in Münzen sowie 2276,02 Euro in Scheinen. Den Gesamtbetrag rundete Dors um 107,85 Euro auf, sodass zum Schluss 3900 Euro auf dem Tisch lagen. Diese überreichten sie Norbert Seidel, Schatzmeister der Löwenkinder. flo

Edith Jankowski (vorne links) wurde vom Vorstand verabschiedet: (v.l.) Jörg Mielke, Dietmar Benzerath, Dorothee Enbergs und Heike Guckelsberger. Foto: LVR

"Die Nähe zu den Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden", antwortet Edith Jankowski (65) auf die Frage, was sie bei ihrer Arbeit besonders wichtig fand. Nach fast 50 Jahren in der LVR-Klinik Viersen ist sie jetzt in den Ruhestand gewechselt. Jankowski arbeitete seit 1970 im Haus. Nach ihrer Ausbildung mit Staatsexamen übernahm sie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie direkt eine Stationsleitung. "Die Umstände und Gegebenheiten waren damals mit heute nicht vergleichbar. Das fing schon bei der Belegungszahl an", erklärt Jankowski. So wurden bis zu 30 Kinder und Jugendliche auf einer Station behandelt, die heute mit maximal zwölf Patienten belegt ist. Jankowski hat in ihrem jahrzehntelangen Wirken viele Entwicklungen hautnah miterlebt. Sie selbst war nie eine Frau, die auf der Stelle stehen bleibt. Anfang der 80er studierte sie Politikwissenschaft und Soziologie. Weiterhin absolvierte sie in Duisburg eine Ausbildung zur Pflegedienstleitung. 1997 wurde sie kommissarische stellvertretende Pflegedirektorin der LVR-Klinik Viersen. 1998 fiel das "kommissarisch" weg. Wünsche und Bedürfnisse von anderen werden auch nach ihrem Wechsel in den Ruhestand für Jankowski eine wichtige Rolle spielen. "Ich werde eine Ausbildung zur Hospizbegleiterin machen und mich beim Hospizdienst Regenbogen engagieren", sagt sie. Zudem unterstützt sie beim Verein Lesekinder junge Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwäche. Jankowski freut sich auch auf Reisen, zum Beispiel nach Kanada und über die Hurtigruten. RP

In der Religiösen Woche in St. Clemens suchten die Teilnehmer Ruhe. Unter anderem trafen sie sich dafür zum gemeinsamen Meditieren. Foto: GdG St. Clemens
  • Jakob Elsen Hat Wieder Geld Gesammelt : 5000 Euro für die "Löwenkinder"

Mit spirituellen Impulsen startete die "Frühschicht" der Gemeinschaft der Gemeinden St. Clemens Süchteln im März in die Fastentage. Ministranten, Firmbewerber, Jugendliche und junge Erwachsene trafen sich in den frühen Morgenstunden von 6 bis 7 Uhr, um gemeinsam die Zeit zu bedenken. Sabrina Smit und Momo Henkel leiteten die Tagesimpulse multimedial, biblisch, philosophisch, poetisch und führten in Räume der Stille und des Gebets. Beim anschließenden Frühstück wurde gelacht, sich ausgetauscht, und es wurden neue Kontakte geknüpft, bevor sich jeder auf den Weg in den Tag machte. Ein Hosentaschenzettel für eine Pause im Alltag erinnerte an den jeweiligen Tagesimpuls: "Nimm dir Zeit...." RP

Bei einem Zirkusprojekt durften sich die Schüler der Franziskus-Schule in der Manege als Fakire, Clowns und Akrobaten versuchen. Foto: Schule

247 Schüler der Franziskus-Schule, einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung des Kreises Viersen, durften jetzt eine komplette Zirkusvorstellung einstudieren. Damit wurden den Kindern und Jugendlichen ganz neue Lernerfahrungen möglich gemacht, die zudem noch viel Spaß bringen sollten. Fleißige Eltern und Lehrkräfte hatten dafür unter Anleitung des Zirkusteams des "Circus Phantasia" unter der Leitung von Lars Wasserthal ein großes Zirkuszelt hinter dem Schulgebäude in Süchteln aufgebaut. Der Förderverein der Schule unterstützte das Projekt mit rund 10.000 Euro, federführend waren Sandra Janßen und Doris Stappen. "Ich bin so aufgeregt", hörte man viele Kinder am ersten Projekttag sagen. Dann folgte bereits der erste Höhepunkt der Woche, die Zirkusvorstellung des Phantasia-Teams. Die eigentlichen Stars waren aber die Schüler, die Erstaunliches innerhalb der einen Woche gelernt und geleistet haben, befand Schulleiterin Theresia Huber. An mehreren Tagen standen sie in der Manege. Ob als Clown, mit Geschick beim Jonglieren und auf dem Drahtseil, mit Mut als Fakir auf dem Nagelbrett oder an der Schwerterkiste, als Akrobat, in einer Höhe von 2,20 Metern am Trapez oder als Zauberer mit verblüffenden Tricks - alle Schüler gaben ihr Bestes und wuchsen über sich hinaus. Jede Gruppe wurde bis zur Vorstellung von einem Trainer des zehnköpfigen Zirkusteams betreut. Diese studierten mit viel Geduld, Engagement, Fröhlichkeit und Professionalität die Performance mit den Schülern ein. Bereits zu den Generalproben fanden sich erste Besucher ein, aus benachbarten Kindergärten, Grund- und Inklusionsschulen. So wurden die Vorstellungen auch zu einem Fest der Begegnung. "Unglaublich, wie hier in nur einer Woche ein zweistündiges Zirkusprogramm auf die Beine gestellt worden ist", sagte ein Vater gerührt. RP

(RP)