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"Ein Funken Hoffnung" für das Kinderhaus Viersen

Aktion „Ein Funken Hoffnung“ : Lichterfahrt zum Kinderhaus

Drei Landwirte fuhren mit ihren beleuchteten Traktoren zum Kinderhaus, um Patienten und Personal eine Freude zu bereiten. Sie hatten auch Geschenke dabei.

Auf dem Parkplatz unterhalb des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) in Viersen leuchten Hunderte von LED-Lämpchen an drei Traktoren auf. „Sieht gut aus. Wir können los“, ertönt das Aufbruchkommando. Sekunden später dröhnen die Motoren der PS-starken Gefährte auf. Im Schritttempo geht es vom Parkplatz entlang des Krankenhauses in Richtung des Viersener Kinderhauses. Menschen, die auf den Bürgersteigen unterwegs sind, bleiben stehen und staunen. Sowohl Anwohner als auch Krankenhauspersonal und Patienten vom AKH schauen sich von den Fenstern aus die funkelnde Pracht an.

 Rentiere, die einen Schlitten ziehen, blinkten auf einer Spanplatte.
Rentiere, die einen Schlitten ziehen, blinkten auf einer Spanplatte. Foto: Ja/Knappe, Joerg (jkn)

Es sind Landwirte, die für diese einmaligen schönen Momente sorgen. Nach der erfolgreichen Premiere 2020 startete jetzt erneut die Aktion „Ein Funken Hoffnung“, zu der „Land sichert Versorgung (LSV) NRW“ aufgerufen hat.  „Im vergangenen Jahr haben wir Emotionen pur erlebt. Die Erwachsenen hatten Tränen in den Augen und die Kinder sind vor Freude rumgehüpft. Alles winkte uns zu. Es war überwältigend schön. Das erleben wir aktuell wieder“, sagt Gregor Optendrenk, der die diesjährigen Aktionen im Kreis Viersen erneut federführend mit in die Wege geleitet hat. Wie im Vorjahr möchte man den Menschen mit den geschmückten Traktoren eine Freude bereiten. Und eine besondere Freude sollten die Kinder im Kinderhaus Viersen erfahren.

 In den Reifen der Traktoren, aber auch an den Fahrerkabinen und am Motorblock – es leuchtete überall.
In den Reifen der Traktoren, aber auch an den Fahrerkabinen und am Motorblock – es leuchtete überall. Foto: Ja/Knappe, Joerg (jkn)
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Wie schon 2020 fuhr eine kleine Abordnung von drei Traktoren zum Kinderhaus, um direkt vor dem Gebäude zu parken und damit für eine hell erstrahlende Glitzerwelt in der Dunkelheit zu sorgen. Wilhelm Siepen, Jonas Christians und Optendrenk waren die Fahrer der Traktoren. Im Gepäck hatten sie zudem den Nikolaus und Knecht Ruprecht: Justin und Michel waren in die Rollen geschlüpft.

Corona-konform überreichten die Landwirte dem Kinderhaus und der Kinderklinik St. Nikolaus für alle Bewohner, Patienten und Mitarbeiter Schokoladennikoläuse. Zudem gab es einen beleuchteten Trettraktor als Geschenk für die Kinder. Besonders gut kam der geschmückte Tannenbaum auf einem der Traktoren an. Denn wollten alle am liebsten gleich da behalten. „Wir haben noch keinen Weihnachtsbaum“, teilte das Team vom Kinderhaus mit. Die Landwirte sorgen nun in dieser Woche für Abhilfe. „Wir werden einen Tannenbaum vorbei bringen. Es wird zwar nicht dieser geschmückte sein, da die Fahrten weiter gehen und der Baum explizit auf dem Traktor befestigt ist, aber wir erwerben einen anderen“, versprach Optendrenk. Bianca Treffer