Die LVR-Klinik hat nun eine Kletterwand

Hoch hinaus: Neue Kletterwand für die Klinik

Endlich ist die Kletterwand in der Turnhalle der Viersener Kinder- und Jugendpsychiatrie fertig. Damit geht für Bewegungstherapeut Gregor Stroetges ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: „Das war eine bautechnische Herausforderung.

Wir mussten viele Dinge bedenken, zum Beispiel über die in einer ‚normalen‘ Kletterhalle vorhandenen Polsterungen und Sicherheitsvorkehrungen hinausgehenden Spezialanfertigungen“, sagt er. Besonders stark genutzt wird die Kletterwand von Kindern und Jugendlichen ab acht Jahren. Ralph Marggraf, ärztlicher Direktor der Klinik, freut sich: „Alle Kinder klettern gerne. Klettern fördert Kraft, Kondition, Konzentration und vor allem Vertrauen.“ Ingo Spitczok von Brisinski, Chef- und Fachbereichsarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, ergänzt: „Der wichtigste Schritt ist, dass die Kinder lernen, Vertrauen aufzubauen. Das Klettern hilft ihnen, Ängste zu überwinden, eigene Stärken und Schwächen auszuprobieren und zu akzeptieren.“ Gar nicht so einfach wie sie aussieht, ist die Boulderwand auf der anderen Hallenseite. „Nicht wenig anstrengend“, sagt Marggraf, der geschickt die Wand entlang hangelt: „Aber es macht Spaß.“