Gut Gemacht: Bücherschränke für Niederkrüchten

Gut Gemacht: Bücherschränke für Niederkrüchten

Wetterfeste Bücherschränke wurden für die Bürger in Elmpt auf dem Rathausvorplatz "De Märet" und in Niederkrüchten am Lindbruch aufgestellt. Wenn in Oberkrüchten die Bushaltestelle an der Burgstraße fertig wird, wird dort der dritte Bücherschrank aufgestellt. Helga Schulz aus Niederkrüchten und Hannelore Skusa aus Elmpt kamen unabhängig voneinander auf die Idee, dass Bücherschränke für die Gemeinde Niederkrüchten eine Bereicherung sein können. Sie übernehmen Patenschaften für jeweils einen Schrank.

Wetterfeste Bücherschränke wurden für die Bürger in Elmpt auf dem Rathausvorplatz "De Märet" und in Niederkrüchten am Lindbruch aufgestellt. Wenn in Oberkrüchten die Bushaltestelle an der Burgstraße fertig wird, wird dort der dritte Bücherschrank aufgestellt. Helga Schulz aus Niederkrüchten und Hannelore Skusa aus Elmpt kamen unabhängig voneinander auf die Idee, dass Bücherschränke für die Gemeinde Niederkrüchten eine Bereicherung sein können. Sie übernehmen Patenschaften für jeweils einen Schrank.

Für Oberkrüchten übernimmt Stephanie Labonde die Patenschaft. "Wir begrüßen diese Schränke und hoffen auf einen regen Austausch unter den Leseratten", sagt Uta Krüger, Leiterin der Niederkrüchtener Gemeindebibliothek. Öffentliche Bücherschränke sind für jeden zugänglich, Bücher können entnommen oder gut erhaltene und möglichst aktuelle Bücher hineingestellt werden, damit weitere lesefreudige Bürger davon profitieren. Um die Idee schnell umzusetzen, beauftragte Bürgermeister Kalle Wassong (parteilos) Bernd Pross und Dieter Hoffmann vom Bauhof mit dem Bau von drei Bücherschränken.

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In etlichen Stunden planten beide die Schränke und machten sich direkt ans Werk."Zu 90 Prozent führen wir sonst nur Reparaturen aus. Es ist ein tolles Gefühl, mal etwas Neues zu schaffen", sagen die beiden Konstrukteure der Holz-Plexiglas-Schränke. Nicht in die Schränke hineingestellt werden dürfen stark beschädigte oder verschmutzte Bücher, Zeitschriften, Prospekte, DVDs, Kassetten, Landkarten oder Medien mit extremistischem sowie jugendgefährdendem Inhalt. Die Kosten für alle drei Schränke betragen zusammen rund 4000 Euro.

Nun sind die Verantwortlichen auf der Suche nach Sponsoren. "Wir sind den anderen Weg gegangen. Jetzt haben wir etwas vorzuweisen", sagt Wassong, der sich in Gesprächen mit potenziellen Sponsoren befindet. bigi

(bigi)