Löwenkinder: 60.000-Euro-Spende für mobile Intensivstation

Löwenkinder: 60.000-Euro-Spende für mobile Intensivstation

Über einen neuen Transport-Inkubator freut sich das Kinderkrankenhaus St. Nikolaus im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Viersen. Der Viersener Verein Löwenkinder überreichte den Verantwortlichen des AKH jetzt die neue mobile Intensivstation für die Kleinsten. Kosten: rund 60.000 Euro.

Die Freude bei Christoph Aring, dem Chefarzt der Kinderklinik, ist riesig: "Der neue Inkubator ersetzt den alten ausgedienten Transport-Inkubator. Neben diversen technischen Verbesserungen bietet das neue Gerät nun auch die Möglichkeit, im Rettungshubschrauber benutzt zu werden. Somit wird der sichere Transport von Früh- und Neugeborenen garantiert." Der Transport-Inkubator kommt zum Einsatz, wenn Früh- und Neugeborene innerhalb des Krankenhauses transportiert werden müssen oder in eine andere Klinik - zum Beispiel für eine dringende Herz-Operation - verlegt werden müssen. "Mit dem neuen Transport-Inkubator verfügen wir über eine mobile Intensivstation mit allen aktuellen technischen Standards", betont AKH Geschäftsführer Thomas Axer.

Möglich machte diese Neuanschaffung der Verein Löwenkinder. "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht krebs- und chronisch kranken Kindern und ihren Familien zu helfen", erklärt Elisabeth Deimann-Veenker, Vorsitzende des Vereins. "Darüber hinaus fördern wir mit verschiedenen Projekten unter anderem das Kinderkrankenhaus St. Nikolaus, denn die Unterstützung von regionalen Krankenhäusern ist uns wichtig." (RP)

(RP)