1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen

Stadt Viersen zieht positives Fazit der Corona-Ferienbetreuung

Corona in Viersen : Stadt zieht positives Fazit der Corona-Ferienbetreuung

Während der Sommerferien organisierte das Jugendamt gemeinsam mit externen Anbietern im Rahmen der „Sommerakademie“ zusätzliche Ferienangebote für 160 Kinder.

Das städtische Jugendamt hat eine positive Bilanz seines Ferienangebots „Sommerakademie 2020“ gezogen. Während der Sommerferien gab es zusätzliche Angebote für 160 Kinder. An den regulären Ferienspielaktionen nahmen rund weitere 600 Kinder teil. Corona-bedingt stand dort nur die Hälfte der üblichen Plätze zur Verfügung. Für die Ferienaktionen wendete die Stadt Viersen insgesamt rund 23.000 Euro auf. Das Geld floss als Zuschuss an externe Anbieter.

Als klar wurde, dass die regulären Ferienspielaktionen der Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereine und Verbände wegen der Corona-Schutzmaßnahmen nur in verringertem Umfang würden stattfinden können, suchte das Jugendamt nach zusätzlichen Möglichkeiten und fragte – wie auch von der CDU angeregt – externe Anbieter, die sich mit ihren Angeboten an Kinder und Jugendliche wenden. So wurde die Premiere der Sommerakademie zu einer Win-Win-Situation: Eltern erhielten für kleines Geld Betreuung für ihre Kinder, die externen Anbieter Aufträge. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit standen zwölf externe Angebote für 120 Kinder für jeweils eine Woche zur Verfügung. Das Jugendamt beteiligte sich darüber hinaus mit einer eigenen Aktion: 21 Kinder kamen zum Ferienspaß für eine Woche in die neue Jugendfreizeiteinrichtung „Homebase 42“. Mit dem Programm wurde die städtische Einrichtung eröffnet. Zusammen mit der NEW fand außerdem ein Gratis-Schwimmtag statt.

„Die Rückmeldungen aus den Familien waren durchweg positiv“, erklärte eine Stadt-Sprecherin. Für einige Angebote gab es Wartelisten. Viele positive Rückmeldungen hätten auch die bekannten Ferienspielaktionen erhalten. Sie boten in 18 Angebotswochen ein umfangreiches Programm. Durch die Kooperation mit den externen Anbietern bei der Sommerakademie habe sich gezeigt dass es möglich ist, spontan gefragte Angebote zu schaffen. Daneben sei ein Netzwerk entstanden, das nun erweitert werden soll. „Damit wird es möglich, künftige Herausforderungen gemeinsam leichter zu bewältigen.“

(mrö)