Bildung in Schwalmtal Gymnasium wird früher renoviert als geplant

Schwalmtal · Die Gemeinde Schwalmtal hat die Schulschließung genutzt, um Handwerker mit der Renovierung des Gymnasiums zu beauftragen: Hauptgebäude und Altbau wurden mit neuen Decken und Böden ausgestattet, Wände wurden gestrichen.

 Handwerker erneuern die Decken im Gymnasium.

Handwerker erneuern die Decken im Gymnasium.

Foto: Daniela Buschkamp

Am 22. April sind die meisten der rund 70 Abiturienten am St.-Wolfhelm-Gymnasium in Schwalmtal-Waldniel in die Schule zurückgekehrt. Sie haben noch bis 8. Mai Zeit, sich dort mit ihren Lehrern auf die zentralen Abiturprüfungen vorzubereiten. Diese sind wegen der Corona-Pandemie auf den Zeitraum vom 12. bis zum 25. Mai verschoben worden. „Diese Intensivphase der Vorbereitung wäre für die Jugendlichen sonst vor der Osterferien gewesen“, erläutert Thomas Martens, der Leiter des Gymnasiums.

Während die meisten Jugendlichen mit Mundschutz und mit Abstand wieder in den Klassenräumen lernen, sind die Handwerker im Altbau und im Hauptgebäude aktiv. „Wir haben die Zeit der Schulschließung genutzt und die Renovierungsarbeiten, die eigentlich erst für die Sommerferien vorgesehen waren, vorgezogen“, erläutert Thomas Höpfner, bei der Gemeinde Schwalmtal zuständig für den Fachbereich Schulen.

Dabei wurden die Bodenbeläge ausgetauscht und Malerarbeiten, auch in Klassenzimmern und Fluren, ausgeführt. Zudem wurden Decken abgehängt und mit LED-Beleuchtung versehen. „Die Deckenarbeiten im Erdgeschoss sowie im ersten und zweiten Geschoss sind abgeschlossen“, erläutert der Fachbereichsleiter. Die noch fehlenden Arbeiten in der dritten Etage werden aber erst in den Sommerferien in Angriff genommen werden. Dies liege an der ausführenden Handwerksfirma.

Die Sanierung der Decken am Gymnasium St. Wolfhelm kostet insgesamt rund 135.000 Euro. Für den Austausch der Bodenbeläge und die Malerarbeiten sind insgesamt rund 14.000 Euro fällig.

Die Schule an der Turmstraße ist nicht das einzige Gebäude, das renoviert wird. An der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Amern wurde die Schließung wegen der Corona-Krise genutzt, um kleine Malerarbeiten erledigen zu lassen. Diese kosten laut Thomas Höpfner rund 900 Euro.

(busch-)
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