Zweite Auflage des Grenzland-Cups beim VSF Amerm, Fortuna Dilkrath und SC Waldniel

Fußball : Nachfolger des 1. FC Viersen gesucht

Am Samstag startet die zweite Auflage des Grenzland-Cups. Drei Schwalmtaler Fußballvereine arbeiten zusammen.

Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr richten die drei Schwalmtaler Vereine VSF Amern, Fortuna Dilkrath und SC Waldniel ab Samstag zum zweiten Mal den Grenzland-Cup aus. Wir werfen einen Blick auf das einwöchige Vorbereitungsturnier.

Wie ist der Modus? Insgesamt nehmen zwölf Teams teil, die Anfang Mai in vier Dreiergruppen gelost wurden. Ein leicht veränderter Modus im Vergleich zum Vorjahr soll für noch mehr Attraktivität sorgen. So qualifizieren sich nur noch die Gruppensieger für den Finaltag (Samstag, 13. Juli), an dem erst die beiden Halbfinals und später das Spiel um Platz drei sowie das Finale stattfinden. In der Vorrunde beträgt die Spielzeit 45 Minuten, in der Endrunde wird diese auf 60 Minuten erhöht, aufgeteilt in zwei halbstündige Hälften.

Wer sind die Favoriten? Als ranghöchste Teams gehören Gastgeber VSF Amern und Landesliga-Konkurrent ASV Süchteln mit Sicherheit zu den höher gehandelten Teams. In diese Riege passen würde auch Vorjahressieger 1. FC Viersen 05, der in der Sommerpause etliche hochkarätige Spieler verpflichten konnte – doch der Verein lehnte die Teilnahme ab.

Wer ist der Geheimfavorit? Auch der TDFV Viersen hat mächtig aufgerüstet und könnte für eine Überraschung sorgen, allerdings trifft der Bezirksligist am Sonntag bereits in der Gruppenphase auf die VSF Amern, was kein leichtes Unterfangen wird. Eine deutliche angenehmere Gruppe hat das Vorjahres-Halbfinalist TSV Kaldenkirchen erwischt, dessen Chancen auf ein erneutes Erreichen der Endrunde nicht schlecht stehen. Der Sieger der Gruppe C trifft in jedem Fall auf einen Kreisligisten, denn in Gruppe D treten die Absteiger aus Dülken und Bracht sowie die Reserve der VSF Amern an, die nach der Absage von SuS Schaag nachgerückt ist. Ein Team, das nicht unbedingt zum engeren Favoritenkreis gehört, könnte es also durchaus ins Endspiel schaffen.

Wie ist der Stellenwert des Turniers? Die erste Auflage des Grenzland-Cups wurde sowohl von den Vereinen als auch von den Zuschauern gut angenommen, die Zusammenarbeit zwischen den drei Ausrichtern trug also sofort Früchte. „Unser Ziel ist es, etwas Langfristiges aufzubauen“, erklärte Waldniels Sportlicher Leiter Manfred Finke unserer Redaktion im Mai. Sollte auch der veränderte Modus gut ankommen, stünde einer Fortsetzung vermutlich nichts im Wege. Zwar ist das andere große Turnier der Region, der traditionsreiche Brüggener Burgpokal, hochkarätiger besetzt, als Kräftemessen zwischen den heimischen Teams birgt der Grenzland-Cup allerdings eine besondere Brisanz und Attraktivität.

Wie läuft das Reserveturnier ab? Und dann wäre da ja noch das Reserveturnier, das einen Tag nach dem Finale des „A-Turniers“ über die Bühne geht. In diesem Jahr nehmen in Gestalt des TSV Boisheim sowie den Reserveteams der drei ausrichtenden Vereine allerdings nur vier Mannschaften teil. „Wir wollten ursprünglich mehr haben, sind mit dieser Konstellation aber nun zufrieden. So ist es eine echte Schwalmtal-Meisterschaft“, sagt Finke, auch wenn Boisheim zu Viersen gehört. Am Sonntag, 14. Juli, trifft zunächst der SC Waldniel II auf Boisheim, ehe die Reserve-Teams aus Amern und Dilkrath ihre Kräfte messen. Es folgen das Spiel um Platz drei sowie das Finale. Die Spielzeit beträgt auch hier zweimal 30 Minuten.

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