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Wohl kein Herzinfarkt bei Fußballer des 1. FC Viersen

Fußball : Viersener Spieler erleidet wohl keinen Herzinfarkt

Bei dem Spieler des Bezirksligisten 1. FC Viersen, der am Sonntag im Spiel gegen Repelen wegen starker Herzschmerzen zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden war, gab der Verein am Montag vorsichtig Entwarnung. Zudem musste ein Krankenwagen am Sonntag auch nach Boisheim zum Fußballplatz ausrücken.

Erleichterung beim Fußball-Bezirksligisten 1. FC Viersen. Der Spieler der Viersener, der am Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Repelen mit Herzschmerzen zusammengebrochen war, hat offenbar keinen Herzinfarkt erlitten. Der Verein gab am Montag leichte Entwarnung.

Martin Parker, Geschäftsführer des 1. FC, sagte: „Es ist schon mal kein Herzinfarkt gewesen, das steht wohl fest. Es deutet aber auf eine Entzündung am Herzen hin. Sein Zustand soll aber besser als am Sonntag sein.“ Da war die Partie gegen Repelen in der 65. Minute beim Stande von 1:0 für die Gäste wegen der dramatischen Ereignisse rund um den Viersener Spieler abgebrochen worden. Er war wohl sogar für eine kurze Zeit bewusstlos, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. „Er bekommt jede Zeit der Welt und unsere vollste Unterstützung“, sagte Parker. Solidarität erfahren die Viersener auch von außerhalb, so erklärte sich zum Beispiel TuRa Brüggen spontan bereit, die für Sonntag angesetzte Partie gegen den 1. FC zu verlegen, weil sich die Viersener der aktuellen Situation nicht imstande sehen, schon wieder Fußball zu spielen. „TuRa hat unserem Vorhaben sofort zugestimmt und vollstes Verständnis gezeigt. Daher ein großes Dankeschön nach Brüggen“, sagte Parker. Während die Partie gegen Repelen wohl am 24. November neu ausgetragen werden soll, geht das Bezirksliga-Match gegen Brüggen wahrscheinlich im Dezember über die Bühne.

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Derweil wurde am Montag bekannt, dass noch zu einem weiteren Fußballplatz in Viersen ein Krankenwagen ausrücken musste. Denn beim Heimspiel des B-Ligisten TSV Boisheim gegen Borussia Oedt II stießen der Torwart der Gastgeber und ein Gegenspieler mit den Köpfen derart heftig zusammen, dass der Oedter für kurze Zeit das Bewusstsein verlor und seine Zunge verschluckte. Seine Mitspieler zogen sie geistesgegenwärtig wieder heraus. Es klaffte aber auch noch eine Platzwunde auf der Stirn. Spieler und Trainer beider Teams versuchten, die Blutung zu stoppen bis der Krankenwagen eintraf. Im Krankenhaus wurde der Spieler genäht und verbrachte dort eine Nacht. Mittlerweile geht es ihm den Umständen entsprechend wieder gut, und er wurde entlassen.