Eisschnelllauf: Weltcupsieg für Katja Franzen

Eisschnelllauf: Weltcupsieg für Katja Franzen

Für einen historischen Sieg hat Katja Franzen beim ersten Junioren-Weltcup im bayrischen Inzell gesorgt. Die Sportlerin des Eisschnelllauf-Club Grefrath ist die erste Siegerin eines internationalen Junioren-Weltcups in der Geschichte des Eisschnelllaufens. Die 500 Meter bildeten den Auftakt des neu geschaffenen Junioren-Weltcups.

Mit großen Erwartungen ging Katja Franzen über die 500 Meter, ihre Spezialstrecke, an den Start. Die 18-Jährige zeigte einen perfekten Lauf und blieb mit 40,41 Sek nur knapp über ihrer persönlichen Bestzeit, die sie im März auf dem schnellen Eis von Calgary (Kanada) aufgestellt hatte. Mit ihrer Zeit war die Oedterin sogar mehr als eine Sekunde schneller als die zweitbeste Deutsche, Monique Metz (Erfurt). Die Plätze zwei und drei gingen an Olga Fatkulina (Russland) und Karolina Erbanova (Tschechien). Katja Franzen, die aus dem Landesprogramm Talentsichtung Talentförderung hervorgegangen ist und die nach Wunsch der Junioren-Cheftrainerin Dr. Isolde Weidner in Inzell zunächst gar nicht an den Start gehen sollte, war die einzige deutsche Siegerin in einer Einzeldisziplin. Mit dem Sieg über 500 Meter rechtfertigte sie ihre Nominierung eindrucksvoll und etablierte sich in der Weltspitze.

Auch über die 1000-Meter-Distanz wusste Franzen zu überzeugen. Mit 1:22,56 Min lief sie eine hervorragende Zeit für eine Freiluftbahn und sicherte sich den neunten Platz.

(RP)
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