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Fußball: Waldniel ist wieder Grenzlandmeister

Fußball : Waldniel ist wieder Grenzlandmeister

Der SC schaffte in der Bezirksliga den angepeilten fünften Platz, Dilkraths Trumpf war die starke Defensive.

Blickt man aus Grenzlandsicht auf die Bezirksligasaison 2013/2014 zurück, so fällt das Fazit in Waldniel, Dilkrath und Bracht durchweg positiv aus. Klammert man den letztjährigen Aufstieg des SC Union Nettetal einmal aus, darf sich die Mannschaft von Hans Weecks nun schon zum dritten Mal in Folge als Grenzlandmeister bezeichnen.

Trotz eines kleinen Kaders gelang es den Waldnielern, punkte- und platzierungstechnisch an die Vorsaison anzuknüpfen. Bis auf den holprigen Saisonstart mit 13 Gegentoren in den ersten drei Spielen, zeigten sich die Blau-Weißen in der Defensive meist kompakt. Um noch weiter nach oben zu klettern, fehlte jedoch über die Saison gesehen die notwendige Konstanz. So gab es neben einer Niederlage gegen Meerbusch auch zwei Pleiten gegen den Absteiger aus Bockum zu verzeichnen. Die beste Phase in dieser Spielzeit gab es für Waldniel zu Beginn der Rückrunde, als es in acht Begegnungen nur eine unglückliche Niederlage gegen den Aufsteiger St. Tönis setzte.

Zufrieden äußerte sich Weecks dementsprechend über seine Premierensaison an der Seitenlinie der Ersten Mannschaft. "Wir haben den fünften Platz angepeilt und auch bekommen. In schwierigen Phasen haben wir uns gegenseitig unterstützt und die Spannung bis zuletzt aufrecht gehalten."

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Nur zwei Punkte hinter dem SC Waldniel liegt in der Endabrechnung Fortuna Dilkrath. Andreas Hager stabilisierte die Mannschaft vom Heidend zum zweiten Mal nacheinander im Verfolgerfeld des Spitzenquartetts. Zwar verpasste die Fortuna durch die Niederlage am letzten Spieltag gegen Bracht den Sprung auf Platz fünf, doch lange nachtrauern wollte der scheidende Trainer dieser Möglichkeit nicht. "Als ich das Amt hier übernommen habe, ging es noch gegen den Abstieg. Jetzt ist die Mannschaft absolut gefestigt und kann den Blick nach oben richten." Wie gefestigt das Spiel der Dilkrather ist, wird bei der Anzahl der Gegentore deutlich. Mit nur 32 Treffern hat das Team von Andreas Hager die beste Defensive der gesamten Liga.

Den spannendsten Saisonverlauf haben erwartungsgemäß die TSF Bracht hingelegt. Durch die besondere Konstellation mit einer Vielzahl von Absteigern konnte das Saisonziel ausschließlich der Klassenerhalt sein. Das eben jener Ligaverbleib in einem Herzschlagfinale gefeiert werden konnte, krönte die Rückkehr der Brachter in die Bezirksliga.

Fast die gesamte Spielzeit stand die Mannschaft von Markus Steffens auf einem Abstiegsrang. "So etwas ist für das Selbstvertrauen sicher nicht förderlich. Auf der anderen Seite waren wir von vornherein darauf eingestellt", sagte Steffens. Nachdem die beiden als vorentscheidend eingestuften Heimspiele gegen Fischeln II und Bockum auf eigener Anlage verloren gingen, schien der Abstieg kaum noch zu vermeiden. Doch in den letzten acht Spielen erzielte der Aufsteiger sensationelle 19 Punkte. Übrigens genauso viele wie in den ersten 22 Saisonspielen.

Steffens freut sich auf eine weitere Saison in der Bezirksliga. "Wir werden mit vielen jungen Spielern wieder versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Vielleicht gelingt uns erneut eine Überraschung."

(fafr)