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VVV Venlo: Thomas Bruns kommt, zwei Spieler wechseln nach Israel

Fußball Niederlande : Ein Routinier kommt, zwei Spieler gehen

Vor dem Spiel in der niederländischen Ehrendivision gegen den FC Utrecht hat es im Kader von VVV Venlo noch einige Veränderungen gegeben. Zwei Spieler wechseln nach Israel, dafür konnte Venlo einen Zugang vermelden.

Die Überraschung aus dem Hinspiel würde VVV Venlo gern wiederholen: Dank zweier Treffer von Nachwuchstalent Evert Linthorst gewann Venlo damals 2:1 beim FC Utrecht. Im Rückspiel am Sonntag (14.30 Uhr) kommt es im heimischen Stadion de Koel gegen den aktuellen Tabellensiebten der Eredivisie zu einem Duell zweier formstarken Mannschaften – Utrecht holte zehn Punkte aus seinen letzten fünf Begegnungen.

„Utrecht ist ein sehr spielstarkes Team mit hoher individueller Qualität, besonders in der Offensive. Wir haben unseren Plan für dieses Spiel und werden alles dran setzen, den positiven Trend der letzten Wochen fortzusetzen.“ sagt VVV-Trainer Hans de Koning. Hinter dem Einsatz des Spielers des Spiels aus der Begegnung der Hinrunde, Evert Linthorst, steht noch ein Fragezeichen.

Sicher dabei ist Neuzugang Thomas Bruns. Der 28-jährige offensive Mittelfeldspieler kommt auf Leihbasis von Liga-Konkurrent Vitesse Arnheim an die deutsche Grenze, ebenso wie zuvor Stürmer Oussama Darfalou. Bruns kann in seiner Karriere auf 236 EredivisieSpiele für Vitesse Arnheim, den FC Groningen, PEC Zwolle und Heracles Almelo zurückblicken.

Unterdessen hat VVV Abschied von Samuel Scheimann genommen. Der 32-jährige Linksverteidiger kam vor der Saison vom israelischen Erstligisten Beitar Jerusalem, konnte sich allerdings keinen Stammplatz erkämpfen (acht Einsätze). Scheimann wird künftig für Ironi Kiryat Shmona in der israelischen ersten Liga auflaufen. Ebenfalls nach Israel wechselt Stürmer Elia Soriano. Der 30-jährige Deutsch-Italiener kam im Laufe der Saison zu 16 Einsätzen für VVV (zwei Tore). Unter dem neuen Trainer-Duo Hans de Koning/Jay Driessen, sowie nach der Verpflichtung von Oussama Darfalou waren die Aussichten auf Spielminuten in der Rückserie klein geworden, so dass Soriano zu Hapoel Raanana in die erste Liga Israels geht.

(togr)