Hockey : VTHC-Teams eher zurückhaltend

Für die Viersener Senioren-Hockeymannschaften steht am Wochenende in der 1. Verbandsliga der Start in den zweiten Teil der Feldsaison auf dem Programm.

Am Sonntag starten beide Hockey-Seniorenteams des Viersener THC in den zweiten Teil der Feldsaison 2017/2018 in der 1. Verbandsliga. Während die Damen schon um 10 Uhr den Mettmanner THC in Viersen empfangen, starten die Herren direkt mit einem Heimderby gegen den Gladbacher HTC II auf der Vereinsanlage im Beberich um 12 Uhr.

Nach einer erfolgreichen Hallensaison, die das Männerteam auch dank der Neuzugänge um Torjäger Cem Attay auf dem dritten Tabellenplatz beendete, schraubt Spielertrainer Daniel Klingohr die Erwartungen für den zweiten Teil der Feldsaison herunter und prognostiziert: "Die Hinrunde der Feldsaison war sehr schwierig. In der Rückrunde wird es daher nicht einfacher werden. Hier heißt es absolut Abstiegskampf und jeder Punkt zählt." Bei diesem Unterfangen sollen unter anderem die Neuzugänge Felix Weyers (zurück aus dem Ausland), Tom Krause (zurück vom Gladbacher HTC), Malte Franke, Linus Tweer, Lars Thulin, Albrecht Röder (alle eigene Jugend) mithelfen. Daraus ergibt sich für Klingohr aber eine weitere Herausforderung für sein Team, denn sie müssen sich als solches erst einmal finden. Am Wochenende trifft man in Gestalt des Gladbacher HTC II auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. In dieser Partie gilt es, gleich zu punkten, um einen guten Start in die zweite Halbzeit der Saison zu erzielen.

Ähnlich sieht es bei den Damen aus. Nach einer guten Hallensaison als Aufsteiger, die sie auf einem respektablen vierten Platz beendete und Trainer Nils Woters zufriedenstellte, steht der Coach dem zweiten Teil der Feldsaison etwas kritischer gegenüber. Denn in Jennifer Herten (Knieprobleme), Eva Merbecks und Jasmin Koenzgen (beide Studium) verliert er drei wichtige Spielerinnen aus dem ohnehin schon dünn besetzten Kader, diesen Abgängen steht in Jule Adam (eigene Jugend) momentan nur ein Neuzugang gegenüber. Besonders darin sieht Woters ein Problem, denn auf Ausfälle könne man dann nur schlecht reagieren. Dennoch ist er sich aber sicher, dass sein Team sich kämpferisch zeigen und die Situation meistern wird. Am Sonntag haben seine Schützlinge die erste Chance dies zu beweisen, dort werden sie im Heimspiel auf den Tabellendritten aus Mettmann treffen.

(tost)
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