Fußball : Die VSF Amern sind heiß auf den ersten Heimsieg

Noch haben die VSF Amern in der neuen Saison der Fußball-Landesliga daheim noch nicht gepunktet. Da soll sich gegen die Düsseldorfer ändern.

Im dritten Heimspiel soll endlich der erste Sieg für die VSF Amern her. „Die Mannschaft muss wissen, was sie will“, sagt Trainer Willi Kehrberg vor dem Gastspiel des DSC 99 aus Düsseldorf im Rösler-Stadion herausfordernd. Bislang sammelten die Landesliga-Fußballer zu Hause nur einen Punkt, beim 1:1 zum Saisonauftakt gegen Krefeld-Fischeln. Gegen den 1. FC Mönchengladbach mussten sich die VSF 0:2 geschlagen geben.

Dafür lief es auswärts mit den beiden Erfolgen in Jüchen und Remscheid sowie dem Unentschieden in Meerbusch II blendend. Und genau diese Erfolge bescheren den VSF die komfortable Situation, dass sie sich mit einem Sieg gegen den DSC fürs Erste im oberen Tabellendrittel festsetzen könnten. Außerdem würden sie den Oberliga-Absteiger DSC, der im Moment den vierten Platz belegt, überflügeln. „Das ist eine schöne Situation. Wir können das Spiel selbstbewusst angehen, und es wäre an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen“, meint der Trainer.

Aber eben das ist den VSF in der Vergangenheit höchst selten gelungen. Chancen verpufften aus den verschiedensten Gründen in Windeseile und am Ende blieb in der Regel nur eine Konstante – der Abstiegskampf. Dem möchten sich die Amerner am liebsten entziehen, von daher käme ein Sieg gegen den DSC genau richtig. Für den Gegner sind die Voraussetzungen allerdings ähnlich. Auch die Düsseldorfer, bei denen der ehemalige Nettetaler Andreas Kus unter Vertrag steht, könnten sich in der Tabelle mit einem Sieg verbessern. Nicht zuletzt weil Spitzenreiter Kapellen auf den Dritten aus Mönchengladbach trifft.

„Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn der DSC oben ein Wörtchen mitredet“, sagt Kehrberg. Gemäß einer Spielbeobachtung erwartet er einen Gegner, der keinen Zweikampf scheut und auch nicht zurückzieht. „Aber wir haben eine Mannschaft, die sich physisch wehren kann, und das wird auch nötig sein“, sagt der Trainer.

Zum Personal Ausfälle: Bischoff (Heirat); Einsatz fraglich: Oelsner, Gorgs, Mukodaka, Bruse; Rückkehrer: Alex und Johannes Hamacher, Gotzen

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