Fußball-Landesliga : Platz vier ist für Amern immer noch in Reichweite

Am Sonntag müssen die Amerner beim MSV Düsseldorf antreten, der jüngst sehr erfolgreich war.

Vier Niederlagen in Folge mussten die VSF Amern zuletzt verkraften, trotzdem liegt Platz fünf in der Abschlusstabelle bei einem Punkt Rückstand auf Teutonia St. Tönis noch im Bereich des Möglichen. Am Sonntag (15.30 Uhr) bestreitet der Fußball-Landesligist sein vorletztes Spiel beim MSV Düsseldorf.

Die Hausherren, die die VSF in der Hinrunde dank eines starken Schlussspurts mit 4:1 bezwangen, kämpfen zwar nach wie vor gegen den Gang in die Bezirksliga, haben aus den vergangenen vier Partien aber stolze zehn Punkte geholt und befinden sich nun in Schlagdistanz zu den Mannschaften, die auf einem Nichtabstiegsplatz stehen. Die Bilanz der Amerner in diesem Zeitraum ist deutlich ernüchternder: vier Niederlagen bei 4:11 Toren. Die Personalprobleme, seit Wochen stetiger Begleiter der Auswahl von Willi Kehrberg, werden wohl bis zum Ende der Spielzeit bleiben: Neben den Japanern Ken Sakai und Rei Mukodaka, die der 56-Jährige schon gar nicht mehr zu den Ausfällen zählt, werden Nicolas Oelsner (Knieverletzung), Tobias Gorgs (rotgesperrt) und der privat verhinderte Johannes Hamacher am Wochenende fehlen. „Wir sind es ein Stück weit selber schuld, weil wir in der Winterpause nichts unternommen haben. Allerdings war das zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht wirklich nötig“, erklärt Kehrberg. Die Mannschaft, die am Ende auf dem Platz stehen wird, habe eine schwierige Aufgabe vor sich: „Eine Niederlage könnte für den MSV bereits das Aus bedeuten. Und diesen Druck werden wir irgendwann spüren.“

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