VSF Amern vor dem Heimspiel gegen den FC Remscheid.

Fußball-Landesliga : Amerner treffen gegen Remscheid auf alte Probleme

Die Gäste der VSF stecken tief im Abstiegskampf. Davon ist Amern inzwischen weit entfernt.

Im ersten Heimspiel des Jahres erwarten die Landesliga-Fußballer der VSF Amern am Sonntagnachmittag den FC Remscheid. „Wir sind der Favorit und wollen die drei Punkte. Für uns geht es darum, weiter Fußball zu spielen, denn wir haben tatsächlich etwas zu verlieren“, sagt Trainer Willi Kehrberg.

Als 16. der Tabelle stecken die Remscheider mitten drin im spannenden Abstiegskampf der Liga. Sie brauchen dringend Punkte, um sich ein wenig zu befreien. „Sie sind in der Situation, in der Amern jahrelang war“, sagt Kehrberg. Von daher erwartet er einen eher defensiv ausgerichteten Gegner, der über den Kampf in das Spiel finden will, in dem Bestreben, so vielleicht den einen oder anderen gewinnbringenden Konter setzen zu können. „Wenn wir nicht aufpassen, ist Remscheid in der Lage,  in Amern zu punkten“, meint der VSF-Coach. Außerdem erinnert er daran, dass die derzeitige Misere des FC Remscheid mit dem Hinspiel gegen die VSF begann, schließlich hatte der ehemalige  Zweitligist drei der ersten vier Meisterschaftsspiele gewonnen.

Dem 1:4 gegen Amern folgten dann neun weitere Niederlagen, lediglich unterbrochen von zwei Unentschieden und einem Sieg. In 19 Spielen, der Tabellenfünfte aus Amern hat bereits 21 Partien absolviert, handelten sich die Remscheider insgesamt 48 Gegentore ein. Das ist der zweitschwächste Wert in der Liga. Im Gegensatz zum 2:2 beim Tabellenführer 1. FC Mönchengladbach wollen die Amerner wieder mehr das Heft des Handelns in die Hand nehmen. „Wir müssen mehr über das Zentrum spielen. Der 1. FC hat uns immer schön nach außen gedrückt, das hat er gut gemacht. Das Zentrum gehörte Schellhammer. Tobias Bruse hatte im Mittelkreis nur einen einzigen Ball“, berichtet Kehrberg. Sein Ziel ist es auch, mehr Tempo aufzunehmen. „Wir müssen den Ball schnell machen, um nicht in Konter zu laufen.“

Das einzige Problem, das sich dem Trainer derzeit stellt, ist der kleine Kader. Innenverteidiger Maik Lambertz fällt aufgrund einer Blockade im Rücken für zwei Wochen aus. Zudem ist Daniel Kawohl erkrankt. „Es dürfen keine weiteren Ausfälle dazukommen“, sagt Kehrberg.

Zum Personal Ausfall: Maik Lambertz (Rückenprobleme). Einsatz fraglich: Daniel Kawohl (krank).

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