VSF Amern nach dem Heimsieg gegen den TSV Meerbusch II

Fußball-Landesliga : Amerner beenden Negativlauf

Der Fußball-Landesligist aus Schwalmtal setzte sich auf eigenem Platz gegen den TSV Meerbusch II mit 2:1 durch. Aber die abstiegsbedrohten Gäste verlangten den VSF alles ab.

Die VSF Amern haben ihre Negativserie in der Fußball-Landesliga durchbrochen. Nach zuletzt drei Pleiten in Folge setzte sich die Auswahl von Trainer Willi Kehrberg am Sonntag 2:1 (1:1) gegen die abstiegsgefährdete Reserve des TSV Meerbusch durch.

Dabei hatte der Nachmittag denkbar schlecht begonnen, denn nach gerade einmal zehn Minuten gingen die Gäste durch Tim Stappmann in Führung, der nach einer Ecke richtig stand (10.). Doch die VSF ließen sich davon nicht beeindrucken und kamen nur fünf Minuten später zum Ausgleich: Über links zog der nach einer Rotsperre zurückgekehrte Nico Wehner nach innen, seine Hereingabe konnte die Meerbuscher Hintermannschaft nicht ausreichend klären und so eröffnete sich für Dominik Bischoff die Möglichkeit, der unter fleißiger Mithilfe von TSV-Schlussmann Leon Buschen zum 1:1 traf. Weil sich die Oberliga-Reserve nicht versteckte und immer wieder spielerische Akzente setzte, entwickelte sich bis zur Pause eine ausgeglichene Begegnung. „Es war ein enges Spiel, weil Meerbusch sich gut verkauft hat“, lobte Kehrberg den Gegner.

Nach dem Seitenwechsel übernahm aber seine Mannschaft das Kommando. Was zunächst jedoch fehlte, war Zählbares. Tobias Bruse, Ken Sakai und Tobias Gorgs vergaben allesamt aus aussichtsreicher Position. „Das Tor deutete sich immer mehr an“, berichtete der Amerner Cheftrainer, der sich schließlich in der 70. Spielminute freuen durfte - und erneut war der emsige Wehner der Wegbereiter. Seine scharfe, mit dem Vollspann geschlagene Flanke fand den Kopf von Tobias Gorgs, der aus acht Metern gegen die Laufrichtung von Buschen köpfte und den Großteil der Zuschauer im Rösler-Stadion jubeln ließ. Der beim Ausgleich noch unglücklich agierende Gästetorhüter war beim Amerner Siegtreffer ohne jede Abwehrchance.

In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch, weil die TSV-Zweitvertretung ihren Matchplan nun über Bord warf und ihr Heil in langen Bällen auf den körperlich starken Stefan Galster suchte. Ein weiterer Treffer sollte jedoch nicht mehr fallen. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir den einen oder anderen Konter besser ausgespielt hätten. Letztlich war es aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung aber ein verdienter Sieg“, resümierte Kehrberg.

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