VSF Amern: Alexi Triantafillidis macht beim 1. FC Mönchengladbach den nächsten Schritt

Fußball : Nächster Schritt für Triantafillidis

Amerns Co-Trainer freut sich auf seine neue Aufgabe beim 1. FC Mönchengladbach. Dort wird er im Sommer den Cheftrainer-Posten übernehmen. Die VSF Amern gehen derweil auf die Suche nach einem Nachfolger.

Dass Alexi Triantafillidis beim Fußball-Landesligisten 1. FC Mönchengladbach Trainer Frank Mitchkowski im Sommer ablöst, hat der Verein am Dienstag offiziell verkündet. Der 41-Jährige kommt dabei vom Ligakollegen VSF Amern und ist dort aktuell Co-Trainer unter Willi Kehrberg.

Sein Abschied in Amern steht allerdings schon eine Woche länger fest. „Wir haben Alexi ein Angebot für die kommende Spielzeit unterbreitet, da wir gerne mit ihm verlängern wollten. Letzte Woche hat er uns dann mitgeteilt, dass er dieses nicht annehmen kann. Finanziell konnten wir uns leider nicht einigen“, sagte Amerns Sportlicher Leiter und 1. Vorsitzender Toni van Dalen. Nun ist bereits sein weiterer Werdegang bekannt. In der Rückrunde wollen die Amerner nun so viele Punkte wie möglich holen und bauen dabei auch weiterhin auf die Dienste ihres Co-Trainers. „Wir zählen in den restlichen Spielen voll auf ihn. Für seine neue Aufgabe wünschen wir Alexi alles Gute und viel Erfolg“, fügte van Dalen hinzu.

Für den neuen Trainer des 1. FC ist der Wechsel der nächste Schritt in seiner Trainerlaufbahn. Gleichzeitig lobte er auch die Erfahrung, die er unter Kehrberg sammeln konnte, mit dem er auch beim 1. FC Viersen schon in gleicher Rolle zusammenarbeitete: „Willi hat mir den nötigen letzten Schliff gegeben. Von ihm habe ich viel gelernt. Irgendwann will man allerdings auch mal aus dem Schatten herausspringen und selber als Trainer arbeiten. Der 1. FC Mönchengladbach ist eine Riesenchance. Ich freue mich auf die neue Aufgabe.“

Die Vereinigten Sportfreunde müssen sich derweil nun auf die Suche nach einem Nachfolger machen. Dass die Mannschaft mit 31 Punkten in der Landesliga auf einem guten sechsten Tabellenplatz steht und somit frühzeitig für die Spielzeit 2020/21 planen kann, dürfte die Co-Trainer-Suche erleichtern. Auch van Dalen sieht der nun nötigen Verpflichtung für die neue Spielzeit gelassen entgegen: „Wir haben noch genügend Zeit, um einen passenden Nachfolger zu finden und werden uns jetzt in Ruhe umsehen“.

Gut möglich, dass sein Telefon aber auch nun häufiger klingeln wird. Denn mittlerweile haben die Amerner sich zu einer guten Adresse über die Region hinaus entwickelt. Das könnte nun mitunter dafür sorgen, dass sich der neue Co-Trainer vielleicht gleich selbst bewirbt. Erst im vergangenen Sommer war Mittelfeldspieler Ibrahim Aarbag von sich aus vorstellig geworden, nachdem der 22-Jährige zuvor in den Niederlanden gespielt hatte.