Lokalsport: Viersens Fußballer wollen sich das Weihnachtsfest versüßen

Lokalsport: Viersens Fußballer wollen sich das Weihnachtsfest versüßen

Fußball: Drei Punkte aus den beiden noch verbleibenden Spielen sind das Ziel der Auswahl von Trainer Daniel Saleh. Morgen gibt's gegen den VfL Jüchen-Garzweiler die erste Gelegenheit dazu.

Mit mindestens drei Punkten aus den letzten beiden Spielen vor der Winterpause wollen sich die Fußballer des 1. FC Viersen das Weihnachtsfest versüßen. Die erste Chance dazu bietet sich den Landesliga-Kickern am morgigen Sonntag im Spiel gegen den VfL Jüchen-Garzweiler. "Wir müssen gewinnen, und ich denke, dass Jüchen eine Mannschaft ist, die wir schlagen können", sagt Viersens Trainer Daniel Saleh.

Der Coach hat bei dieser Aussage das Hinspiel vor Augen, als die Viersener, damals noch unter der Leitung von Steve Jäck, 60 Minuten sehr gut spielten - am Ende aber mit leeren Händen dar standen: Jüchen siegte 2:0. "Sie sind damals in einen Lauf gekommen. Wir leider nicht", sagt Saleh. Aktuell belegen die Viersener mit 13 Punkten den vorletzten Rang. Jüchen steht mit 22 Punkten gefestigt im Mittelfeld. Der Gegner überzeugt als Team, vor allem zu Hause. Auswärts läuft es nicht ganz so rund. In acht Spielen holte die Mannschaft einen Sieg und zwei Unentschieden. Jüchen spielt körperbetont und verfügt in der Offensive über viel Qualität. In besonderer Weise müssen die Viersener darauf achten, Konstantine Jamarishvili und den erfahrenen Thorben Schmitt vom eigenen Tor fern zu halten. "Wir müssen auch auf die Standards aufpassen, die haben uns schon im Hinspiel das Genick gebrochen", warnt Saleh. Den Gegentoren ging damals ein Eckball und ein Freistoß voraus.

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Trotzdem gibt sich Saleh kämpferisch. "Wir müssen optimistisch an die Sache herangehen. Es ist unser Ziel, drei Punkte zu holen. Über etwas anderes, brauchen wir nicht zu reden", sagt Saleh. Ihm stehen bis auf Denis Jovanovic alle Spieler zur Verfügung. Der 20-Jährige, der vor der Saison vom jetzigen Regionalligisten KFC Uerdingen nach Viersen wechselte und verletzungsbedingt bislang noch keine Minute für die Viersener spielte, verdrehte sich im Training ein Knie. "Es sieht nicht gut aus. Vom Gefühl her ist es eine Bänderverletzung", sagt Saleh. Eine endgültige Diagnose steht noch aus. Der Trainer leidet mit dem jungen Mann, den er im Abstiegskampf so gut gebrauchen könnte. Aber Saleh bleibt positiv. "Die Mannschaft hat Potenzial. Leider bringen wir es noch nicht auf die Straße", sagt Saleh. Zuletzt gab es vier Niederlagen in Serie. Umso wichtiger wäre ein Erfolgserlebnis vor der Winterpause.

Im Winter wird sich der 1. FC Viersen dann verstärken. "Wir wollen den Kader halten und ein paar Spieler dazu nehmen", sagt Saleh. Der Fokus liegt dann in der Vorbereitung darauf, eine Einheit zu werden und in den weiteren Spielen der Rückrunde anzugreifen. "Ich bin positiv gestimmt. Mir macht die Aufgabe Spaß. Ich freue mich auf jedes Training", sagt Saleh.

(wiwo)