Viersener THC auch im Wiederholungsspiel gegen HTC Mülheim-Kahlenberg

Tennis: VTHC gewinnt Wiederholungsspiel

Die Viersener Tenniscracks schlagen Mülheim in der 1. Verbandsliga deutlich mit 5:1.

Früher als erwartet starteten die Herren des Viersener THC in den zweiten Teil der Tennis-Winterrunde in der 1. Verbandsliga. Grund für die verkürzte Weihnachtspause war, dass die Anfang Dezember mit 4:2 gegen den HTC Mülheim-Kahlenberg gewonnene Partie wiederholt werden musste. Und auch beim zweiten Versuch setzte sich der VTHC durch, dieses Mal sogar 5:1.

Es gab gleich zwei Gründe für die Wiederholung: Zum einen hatten die Viersener damals in Bart Nouws und Fons van Saambeck zwei Niederländer aufgeboten. Und obwohl das vorher mit dem Wettspielleiter abgesprochen war, stellte sich das im Nachhinein als regelwidrig heraus. weil in der Hallenrunde in den Einzeln nur jeweils ein Ausländer eingesetzt werden darf. Zum anderen begingen aber auch die Mülheimer bei der Aufstellung gegen Viersen einen Formfehler. So wurde ein Wiederholungsspiel angesetzt, bei dem Routinier Sebastian Schlösser an Position eins, der kampfstarke Kapitän Tim Jacobs sowie Robert van Ewijk die Weichen auf Heimsieg stellten. Anschließend ließen die Doppel Schlösser Jacobs und Ricky de Bruijn/van Ewijk  nichts mehr anbrennen.

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Durch den Sieg kletterten die Viersener auf Platz drei und verschafften sich eine gute Ausgangsposition für das schwere Auswärtsspiel am Sonntag beim Tabellennachbarn Bayer Wuppertal II. Die Wuppertaler liegen zwar nur einen Matchpunkt vor dem VTHC, sind jedoch wegen der Personalprobleme der Viersener klar favorisiert. Dirk Groth (Fußverletzung), Fons van Saambeck (spielt ein ITF-Turnier in Indien) sowie Ricky de Bruijn (studiert in Barcelona) und Sebastian Ort (studiert in Plymouth) fehlen. „Das ist natürlich eine enorme Schwächung, aber wir haben trotzdem ein schlagkräftiges Notaufgebot am Start,“ erläutert VTHC-Teammanager Dietmar Orth. So wird der VTHC in folgender Aufstellung antreten: Sebastian Schlösser, Tim Jacobs, Mats von der Forst und Bart Nouws. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in Wuppertal nicht chancenlos sind“, sagt Orth.

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