Viel Lob für LG Viersen für Ausrichtung der Blockmeisterschaften Region Mitte

Leichtathletik : Erneuertes Stadion macht viel Eindruck

Auf der modernisierten Leichtathletik-Anlage am Hohen Busch richtete die LG Viersen erstmals eine Meisterschaft der Region Mitte für Nachwuchsmehrkämpfer aus. Dafür gab es viel Lob, weitere Veranstaltungen werden künftig folgen.

Erst am Freitag war das modernisierte Stadion am Hohen Busch mit einer Eröffnungsfeier offiziell seiner Bestimmung übergeben worden, am Sonntag stand dann schon einer Premiere auf dem Programm. In Gestalt der Blockmeisterschaften der Leichtathletik-Region Mitte für die männliche und weiblichen Jugend U16/14 richtete die LG Viersen dort erstmals eine Veranstaltung auf Verbandsebene aus. Das Stadion empfahl sich für weitere Veranstaltungen, auch weil die LG ihre Erfahrungen als Ausrichter etlicher Großveranstaltungen gewinnbringend einbrachte.

Von Aktiven, Kampfrichtern und Vertreter der Region Mitte erhielt die LGV nebst fachkundigen Helfern viel Dank für die hervorragende Organisation. „Es läuft“, sagte Elmar Orta, Vorsitzender der LG Viersen, ganz entspannt. Bei der LGV gibt es auch schon Überlegungen für die Zukunft, zum Beispiel für das 2022, wenn der Verein 75 Jahre alt wird. „Dann übernehmen wir eine Nordrheinmeisterschaft, welche das wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest“, erklärte Orta. Was noch fehlt für höhere Aufgaben ist etwa eine Stabhochsprunganlage. „Da laufen schon Gespräche“, wusste Orta zu berichten.

Joachim Broch, Vorsitzender der Region Mitte, war sehr begeistert: „Das Stadion ist toll geworden. Was die Sportanlage besonders auszeichnet, ist die bereits vorhandene Tribüne. Die LG Viersen kann alle Regionsmeisterschaften hier austragen, aber auch eine NRW-Staffelmeisterschaft. Auch Nordrheinmeisterschaften sind möglich, bis auf Männer und Frauen, bei denen ein Wettbewerb gegebenenfalls außerhalb des Stadions stattfinden müsste.“ Zum ersten Mal standen im Stadion Hoher Busch nebeneinander Diskus- und Speerwurfwettbewerbe auf dem Plan. Der Ballwurf musste daher auf einen Nebenplatz ausgelagert werden.

Schon beim Einwerfen der Athleten gegen 10 Uhr war gleich zu hören, warum sich die freiwilligen LGV-Helfer am Freitag und Samstag etliche Stunden damit beschäftigt hatten, den Wurfkäfig aufzubauen. Schon bald vernahm der Zuschauer ein metallisches Knallen, als der erste Diskus am Gestänge und im Netz hängen blieb. Die Wettkämpfe liefen reibungslos ab. „Der aufgestellte Rahmenterminplan war so optimal, dass Wettkämpfe vorgezogen wurden und der Wettkampf insgesamt eine Stunde schneller zu Ende war, als ursprünglich geplant“, sagt Helge Heining von der LGV, der im Wettkampfbüro aktiv war.

Es gab viele persönliche und Saisonbestleistungen und Treppchenplätze für den Gastgeber, der auch die Teilnehmer an den Start schickte. Es gab viele persönliche und Saisonbestleistungen und Treppchenplätze durch Christina Röhl und Maren Sandtel (beide W14), Viktor Droste (M14), Ole Vinck, Jonas Stockmar, Tom Hinz und Fabian Witek (alle M15), Fynn Schneider (M13), Lea Stockmar, Katharina Fuck (beide W13), Bela Undorf und Alexander Droste (beide M12). Sogar zwei Titel gingen in eine Familie: an Jonas (M15) und Lea Stockmar (W13). Der M15-Schüler erzielte beim Sprint/Sprung 2587 Punkte mit 13,16 Sekunden über 100 Meter, 12,70 Sekunden über 80 Meter Hürden, 5,29 Meter im Weitsprung, 1,62 Meter im Hochsprung und 32,18 im Speerwurf. Die W13-Meisterin holte 2154 Punkten im Block Lauf mit der persönlichen Bestleistung über 60 Meter Hürden in 11,07 Sekunden wie auch im Weitsprung (4,29 Meter) und über 800 Meter (2:45,85 Minuten). Der ASV Süchteln freute sich über den Sprint/Sprung-Titel des M13-Schülers Wito Weiß mit 2229 Punkten. Dafür erzielte er 10,64 Sekunden (75 Meter), 10,34 (60 Meter Hürden), 4,25 Meter (Weitsprung), 1,34 (Hochsprung) und 29,38 (Speerwurf) erzielte.

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