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Victoria Mennrath vor dem Heimspiel gegen den TDFV Viersen

Fußball : Mehr Optionen im Aufstiegsrennen

Bezirksligist Victoria Mennrath hat sich in der Winterpause mit fünf Spielern verstärkt, die im neuen Jahr teils auch schon sehr positive Eindrücke hinterlassen haben. Am Wochenende steht die Partie gegen den TFDV Viersen an.

Mit fünf Neuzugängen in der Winterpause wartete Victoria Mennrath auf und wird in dieser Kategorie nur vom TDFV Viersen mit sechs neuen Spielern übertroffen. Doch während „Türk-Deutsch“ als Tabellenschlusslicht gegen den Abstieg kämpft, ist Mennrath dick im Aufstiegsrennen und rüstete dementsprechend auf. Beide Mannschaften treffen am Sonntag aufeinander.

„Die Neuzugänge sind perpektivisch schon für die kommende Saison getätigt worden. Aber auch im Titelrennen habe ich jetzt deutlich mehr Optionen, da wir bisher unter den vielen Verletzten zu leiden hatten und nicht immer die allerbeste Formation auf dem Feld stand“, erklärt Mennraths Trainer Simon Netten. Dabei sind unter den fünf neuen Spielern zwei, die bereits das Mennrather Trikot trugen. Soner Karaman ist nach der Zwischenstation Red Stars in die „Kull“ zurückgekehrt. Auch Jonah Tiskens’ Stopp in Odenkirchen währte nicht lange. Nur Philipp Preckel, der auch zuletzt in Odenkirchen spielte, sowie Marvin Müdder und Niklas Baum, die gemeinsam aus Zons kamen, sind nun echte Neu-Mennrather.

Bis auf Müdder, der noch an einem Kreuzbandriss laboriert, haben die restlichen Vier bereits Einsatzzeiten vorzuweisen. Karaman kam für eine halbe Stunde gegen Neuwerk zum Einsatz. Preckel, Tiskens und Baum spielten zusätzlich noch gegen Dilkrath. „Alle haben sich sehr gut eingefügt“, sagt Netten, der aber nur Preckel über die vollen 180 Minuten spielen ließ.

Preckel ist als rechter Verteidiger oder im Mittelfeld einsetzbar. Neben einem gesunden Zweikampfverhalten kann er auch dank seiner Geschwindigkeit viele Impulse nach vorne geben. Karaman ist stark am Ball und kann nahezu alle Positionen bekleiden. Tiskens ist im Mittelfeld eine echte Alternative für die bisher gesetzten Spieler und schürt den Konkurrenzkampf zusätzlich. Doch am eindrucksvollsten stellte sich Baum vor. Drei Tore gegen Neuwerk während seiner guten Stunde Einsatzzeit, ein weiteres gelang ihm in den 83 Minuten Spielzeit gegen Dilkrath. Schon in der Partie gegen Neuwerk verdiente er sich viel Respekt. Dabei kam er nur als Anhängsel mit Müdder vom A-Ligisten FC Zons. „Baum ist genau der Typ Stürmer, den wir gesucht haben. Er weiß genau, wo das Tor steht und braucht auch nicht viele Chancen“, sagt Netten. Baums Bilanz kann sich sehen lassen: Mit 23 Jahren stehen in 117 Spielen 116 Tore und 55 Assists zu Buche.

Zwar hat Mennrath zuletzt durch die Niederlage im Titelrennen etwas an Boden verloren. Aber alle direkten Konkurrenten müssen noch im Naturstadion „Mennrather Kull“ antreten, betonte Netten zuletzt des Öfteren. Und sollte es mit dem Aufstieg nicht klappen, wären die Mennrather bereits aktuell für die nächste Spielzeit bestens gerüstet.