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Fußball: Venlo verabschiedet sich gegen Deventer aus Aufstiegsrennen

Fußball : Venlo verabschiedet sich gegen Deventer aus Aufstiegsrennen

Aus der Traum! Nach dem 2:2 gegen Go Ahead Eagles Deventer im Rückspiel des Play-off-Halbfinales sind die Fußballer von VVV Venlo aus dem Rennen um den Aufstieg in die Ehrendivision ausgeschieden. Das 0:1 im Hinspiel in Deventer konnte daheim nicht wettgemacht werden. Deventer zieht ins Finale ein und hat dort die Chance, gegen De Graafschap Doetinchem ins Oberhaus zurückzukehren. Drei Jahre nachdem die Adler in der damaligen Relegationsrunde für Venlos Abstieg gesorgt hatten, scheiterte VVV erneut an ihnen.

"Wir sind natürlich unfassbar enttäuscht, dass wir diese bärenstarke Saison nicht krönen konnten", sagte VVV-Trainer Maurice Steijn. "Jetzt ist plötzlich alles vorbei." Steijn hatte sein Team gegenüber dem Hinspiel umgestellt. Der in Deventer gesperrte Mitchel Paulissen rückte für Torino Hunte in den Sturm. Für den rotgesperrten Moreno Rutten übernahm Selman Sevinç die Innenverteidiger-Position; Robin Buwalda spielte in der Abwehr auf der rechten Seite. Zwar begann VVV konzentriert, trotzdem passierte genau das, was unbedingt vermieden werden sollte. Deventer ging in der zwölften Minute in Führung. Wie schon in Deventer war es der Ex-Venloer Leon de Kogel, der mit einem satten Volleyschuss VVV-Torwart Jordy Deckers überwand. Von dem Rückstand erholten sich die Gelb-Schwarzen aber schnell. Die ersten Torchancen hatten Vito van Crooij, dessen Versuch auf der Linie geklärt wurde (19.), und Ralf Seuntjens. Sein wuchtiger Kopfball landete am Querbalken (26.). Der längst überfällige Ausgleich fiel dann nach einem Strafstoß. Seuntjens ließ Theo Zwarthoed im Tor der Gäste keine Chance (40.). Nachdem Deckers einen Schuss von de Kogel abgewehrt hatte, fiel quasi im Gegenangriff das 2:1. Johnatan Opoku setzte sich auf der rechten Seite durch, dessen Flank köpfte Gianluca Nijholt ins Tor (43.).

Deventer machte nach der Pause die Räume für Venlo enger. Den häufigen Ballbesitz nutzten die Hausherren nur zu wenigen Torchancen. Opoku scheiterte mit einem sehenswerten Fallrückzieher, und Seuntjens verpasste zweimal aus kurzer Distanz, den dritten Treffer zu erzielen. Als Venlo in der fünfminütigen Nachspielzeit alles nach vorne warf, traf in Randy Wolters der zweite Ex-Venloer zum 2:2. "Wir müssen das alles erstmal verarbeiten", sagte Steijn. "Dann werden wir unseren Blick schnell auf die kommende Spielzeit richten."

VVV Venlo: Deckers - Buwalda, Sevinç (81. Resida), Promes, Fleuren - Post, Opoku, Nijholt - Van Crooij, Seuntjens, Paulissen (66. Hunte).

(hw)