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Fußball: Venlo startet heute zweiten Teil des Projekts Aufstieg

Fußball : Venlo startet heute zweiten Teil des Projekts Aufstieg

Heute läuten die Fußballer von VVV Venlo in Leeuwarden die Rückrunde in der Jupiler League ein. Für die Grenzstädter ist klar, wie die enden soll. Der Herbstmeister will auch am Saisonende ganz oben stehen und den Aufstieg in die Ehrendivision schaffen. Beim SC Cambuur wartet gleich ein Gegner, der keine verspäteten Weihnachtsgeschenke verteilen wird. "Wir fahren als Spitzenreiter dort hin und wollen natürlich gewinnen", sagt VVV-Trainer Maurice Steijn.

Zu Saisonbeginn zählten die Gastgeber als Erstligaabsteiger zu den Titelkandidaten. Nach einem schwachen Saisonstart war eine Rückkehr ins Oberhaus kein Thema mehr. Inzwischen ist Cambuur auf Rang neun gelandet. Bei elf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Venlo wird es wohl nichts mit dem Direktaufstieg, aber die Teilnahme an der Aufstiegsrunde ist allemal möglich. Der Aufschwung nach dem schlechten Beginn hängt wohl auch mit dem Trainerwechsel zusammen. Sipke Hulshoff löste Mitte Oktober Rob Maas ab. Sechs Siege und nur zwei Niederlagen sind eine gute Bilanz. Was Leeuwarden leisten kann, wurde im Pokal-Achtelfinale deutlich. Da wurde der niederländische Rekordmeister Ajax Amsterdam mit 2:1 aus dem Wettbewerb geworfen. Verzichten muss Cambuur auf den gelbgesperrten Innenverteidiger Marvin Peersman. Aufpassen muss die VVV-Abwehr auf Mittelfeld-Spieler Sander van de Streek, der schon elf Treffer erzielte, und Martijn Barto. Der Mittelstürmer erzielte neun Tore und war am Pokalerfolg mit zwei Treffern beteiligt. Venlo muss auf den weiterhin verletzten Moreno Rutten verzichten. Ansonsten steht Steijn der komplette Kader zur Verfügung. "Cambuur ist als Titelkandidat in die Saison gegangen, und für mich sind sie das neben uns auch immer noch", sagt Steijn. Dessen Arbeit wurde kürzlich von Hai Berden ausdrücklich gelobt. Der VVV-Präsident sagte beim Neujahrsempfang: "Wir verfügen mit Maurice Steijn über einen hervorragenden Trainer. Unser Ziel für 2017 ist deutlich: Wir wollen aufsteigen."

(hw)