Lokalsport: Unterschiedliche Ausgangslage im Derby

Lokalsport: Unterschiedliche Ausgangslage im Derby

Fußball-Kreisligist Hinsbeck kämpft gegen den Abstieg, Nettetal II um den Anschluss zur Spitze.

Im Kreisliga-A-Stadtderby zwischen Rhenania Hinsbeck und Union Nettetal II am heutigen Mittwochabend (Anstoß 20 Uhr) geht es für beide Mannschaften um einiges. Die Hinsbecker haben sich am Sonntag erstmals in dieser Saison von einem Nichtabstiegsplatz lösen können und wollen unter allen Umständen auch in der kommenden Saison weiter in der A-Liga spielen.

Für Union II, die nach wie vor noch Sichtkontakt zu den Spitzenplätzen hat, heißt es dagegen, weiter oben dran zu bleiben. Doch Nettetals Trainer Uwe Hollenbenders geht nach dem knappen 1:0-Sieg am Sonntag gegen den Vorletzten SV St. Tönis mit gemischten Gefühlen in das Derby. "Bei uns liegt das Hauptaugenmerk auf der ersten Mannschaft, die ja aufsteigen kann", sagt Hollenbenders. "Wir müssen derzeit Spieler an die Erste abgeben. Hinzu kommt, dass wir einige Urlauber haben und das auch der eine oder andere berufsbedingt ausfällt. Das sind natürlich alles Umstände, die einen nicht frohlocken lassen. Aber da müssen wir durch."

  • Fußball : Urgestein lässt Hinsbeck aufatmen

Wie schon gegen St. Tönis rechnet der Nettetaler nur mit einem Mini-Kader in Hinsbeck. "Natürlich wollen wir uns in Hinsbeck gut präsentieren. Uns kommt vielleicht entgegen, dass Rhenania unbedingt die Punkte braucht und vielleicht die Initiative ergreifen wird", verrät Uwe Hollenbenders weiter.

Sein Hinsbecker Kollege Frank Fretz möchte das Derby natürlich gerne gewinnen. "Derzeit befinden wir uns zwar auf einen Nichtabstiegsplatz", meint der Trainer. "Derzeit sieht es aber so aus, dass sogar fünf Mannschaften absteigen können. Wenn wir auf Nummer sicher gehen wollen, müssen wir weiter und fleißig punkten, damit wir ins gesicherte Mittelfeld kommen." Personell muss Fretz auf Kapitän Sebastian Thissen verzichten, der sich im Osterurlaub befindet.

(ms)