Uentschieden für TuRa Brüggen und TDFV Viersen

Fußball-Bezirksliga : Brüggen rettet ein Unentschieden in Grefrath

Die Bezirksliga-Fußballer der TuRa lagen in Grefrath 1:3 zurück und spielten noch 3:3. Für den TDFV gab’s nur ein 0:0.

Am ersten Spieltag der Fußball-Bezirksliga gab es für TuRa Brüggen und den TDFV Viersen jeweils einen Zähler.

TDFV Viersen - SG Rommerskirchen-Gilbach 0:0. „Ich bin schon etwas enttäuscht“, sagte Viersens Trainer Aytac Azmaz nach dem Auftakt gegen den Aufsteiger. Gerade im ersten Durchgang hatte der TDFV das Spiel absolut unter Kontrolle, vergab aber reihenweise beste Möglichkeiten. Auch in den zweiten Durchgang startete er gut, die Schwächen im Abschluss blieben jedoch bestehen. „Dann kommt natürlich irgendwann Nervosität rein. Als wir dann umstellen mussten, war der Spielfluss komplett raus“, erklärte Azmaz. Und so fand die Gäste nach und nach immer besser in die Partie – und hatten kurz vor Schluss aus zwei Metern sogar noch die Riesenchance auf den Siegtreffer. Doppelt bitter aus Viersener Sicht: Neuzugang Seyit Ahmet Isiklar sah nach einem Handgemenge die Rote Karte.

SSV Grefrath - TuRa Brüggen 3:3 (1:1). Deutlich spektakulärer ging es zwischen den beiden Teams her, die in der vergangenen Saison ganz knapp den Klassenerhalt schafften. Den besseren Start erwischten die Gäste, für die Daniel Kawohl in seinem ersten Meisterschaftsspiel gleich traf (16.). Kurz danach hätte Kapitän Max Haese auf 2:0 stellen können, scheiterte aber freistehend vor SSV-Keeper Philipp Hollenbenders. Quasi aus dem Nichts glich Grefrath dann durch Michael Funken aus (25.) und war fortan spielbestimmend. „Da haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, bemängelt TuRa-Coach Jakob Scheller. Gerrit Lenssen traf nur den Querbalken (30.). Auch der Start in die zweite Hälfte verlief aus Brüggener Sicht alles andere als gut: Ein Doppelschlag (63., 66.) ließ den SSV wie den sicheren Sieger aussehen. Doch Brüggen bewies Moral, kämpfte sich durch Haese (70.) und Luca Dorsch (81.) zurück und markierte in der Nachspielzeit sogar noch das 4:3 - das der unsicher wirkende Schiedsrichter jedoch wegen eines vermeintlichen Foulspiels aberkannte. „Das ist natürlich bitter, aber ich muss der Mannschaft, die trotz vieler Veränderungen Moral bewiesen hat, ein Kompliment aussprechen“, lobte TuRa-Coach Jakob Scheller sein Team.

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