Handball: TVL-Frauen zeigen sich in der Abwehr zu unsortiert

Handball: TVL-Frauen zeigen sich in der Abwehr zu unsortiert

Die 34:37 (12:16)-Niederlage der Handballfrauen des TV Lobberich gegen die HSG Bergische Panther war für die Gastgeberinnen in der Oberliga die zweite Niederlage in Folge, womit sie vom zweiten auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht sind.

Letztlich war es eine unnötige Niederlage, zumal sich die Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit bereits einen Acht-Tore-Vorsprung erspielt hatten und bis zur 45. Minute auch wie die sicheren Siegerinnen aussahen. Allerdings mussten sie dann dem hohen Tempo Tribut zollen und bauten konditionell mehr und mehr ab. Dabei bekamen sie insbesondere Jennifer Jörgens, die beste Torschützin der Liga, nicht mehr in den Griff. Gerade in der Abwehr ließ es der TVL am nötigen Biss und der erforderlichen Aggressivität vermissen. Auch wenn Lobberich im Angriff noch den einen oder anderen Pfosten- und Lattentreffer zu verzeichnen hatte, lag es sicherlich nicht an der offensiven Leistung, allerdings sind 37 Gegentore schlicht und ergreifend zu viel, um ein Spiel zu gewinnen.

"Uns fehlte die Cleverness", betonte Trainer Marcel Schatten. "Mit so einem deutlichen Vorsprung, muss du das Spiel langsamer machen und im Angriff geduldig auf deine Chance warten, das haben wir versäumt."

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Die Tore des TV Lobberich: Anna Kössl (8), Kyra Mannheim (7), Katharina Weiss (6), Carolin Bakken (4), Melanie Ensen (4/3), Merit Liedtke (2), Ronja Weisz (2/1) und Rebecca Dappen.

(alpa)