Handball: TVL-Frauen müssen ohne ihren Trainer auskommen

Handball: TVL-Frauen müssen ohne ihren Trainer auskommen

Nach einem spielfreien Wochenende treten die Handballfrauen des TV Lobberich in der Oberliga vor heimischem Publikum gegen den stark abstiegsgefährdeten VfL Rheinhausen an. Dabei müssen die Gastgeberinnen allerdings auf ihren Trainer Marcel Schatten verzichten, der studienbedingt nicht zur Verfügung steht und von Ilka Mannheim sowie Simone Schulz vertreten wird. "Ich weiß, dass die Mannschaft bei beiden in guten Händen sind", betont Marcel Schatten.

In der Partie selber wird es darauf ankommen, mehr Konstanz in die eigene Leistung zu bekommen. Die Abwehr muss sich weiter stabilisieren, und im Angrifff ist höchste Konzentration gefragt. Ferner sollen neue Spielkonzepte praktiziert zu werden, um neben dem Tempospiel eine weitere starke Waffe zu haben. "Wir dürfen nicht halbherzig agieren, denn sonst kann es wie im Hinspiel sehr knapp werden." Das erste Aufeinandertreffen war nicht gerade eine Offenbarung des TVL und am Ende stand ein knapper 22:21 Erfolg zu Buche.

Die Gäste wollen unbedingt aus dem Tabellenkeller und werden hochmotiviert sein, zudem wechselten sie erst kürzlich den Trainer und konnten bereits die ersten Erfolgserlebnisse einfahren. "Es ist immer schwer, gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellenbereich zu spielen. Ich hoffe nur, dass wir nicht leichtfertig agieren. Wir müssen unser Potenzial abrufen, dann haben wir auch gute Chancen, beide Punkte in Lobberich zu lassen", erklärt Schatten. Personell können die Gastgeberinnen aus dem Vollen schöpfen. Auch die beiden Lübecker Studentinnen Katharina Weiss und Rebecca Dappen stehen zur Verfügung.

(alpa)