Handball: TV Lobberich sucht spielerische Lösungen

Handball: TV Lobberich sucht spielerische Lösungen

Der Handball-Verbandsligist aus Nettetal durchlebt gerade eine Durststrecke. Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge will der Primus im Derby daheim gegen Grefrath wieder siegen.

Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Handballer des TV Lobberich zurück in die Erfolgsspur. Am Sonntag (11.45 Uhr, Werner-Jaeger-Halle) erwartet der Spitzenreiter der Verbandsliga im Nachbarschaftsduell die TS Grefrath. "Es ist ein Derby und wir müssen es auch als Derby annehmen. Mit der Unterstützung des Publikums wollen wir den Negativlauf umwälzen. Wenn wir nicht einhundert Prozent reinsetzen, wird es allerdings richtig schwer", sagt TVL- Trainer Christopher Liedtke.

Ein Erfolgserlebnis täte der Mannschaft in jeder Hinsicht gut. Zum einen würde es das Selbstvertrauen nach den beiden schwächeren Auftritten bei den Reserven in Korschenbroich und Königshof stärken. Zum anderen wäre es ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz, die dem TV Lobberich mächtig auf die Pelle rückt. "Wir sind ein junges Team. Da muss man Talfahrten auch im Laufe einer Saison durchleben", sagt Liedtke. Er setzt darauf, dass sein Team sich wieder steigert und auch ohne Felix Himmel Punkte einfahren kann. Der erfolgreichste Rückraumschütze der Lobbericher weilt während der Rückrunde studienbedingt im Ausland. "Wir haben schon bewiesen, dass wir es auch ohne ihn können", sagt Liedtke. Cleverer, mit Köpfchen, müssten seine Spieler agieren. "Wir haben viel am Spielerischen gefeilt, denn wir müssen Lösungen finden, um Lennard Greven oder Simon Hinzen in Szene zu setzen", meint der Coach. Darüber hinaus ist er zuversichtlich, dass auch Sebastian Merzenich nach über einem Jahr verletzungsbedingter Pause zu alter Stärke zurückfindet. "Er braucht Zeit und die geben wir ihm", berichtet der Trainer.

Die Gäste aus Grefrath plagen ähnliche Probleme. Auch sie verloren die jüngsten beiden Spiele und müssen sich personell bedingt umstellen. In Stefan Trienekens (Daumenbruch) und Torhüter Fabian Jeschke (Meniskus) fallen wichtige Spieler aus. Dennoch hat Liedtke Respekt. "Die Heesen-Brüder sind schon richtig stark, Robert im Eins-gegen-Eins und Gereon als Linkshänder müssen wir unbedingt stoppen", erklärt Liedtke. Die Grefrather überzeugten vor allem als Team, meint Liedtke. "Sie werden versuchen, uns niederzukämpfen."

Zum Personal Einsatz fraglich: Hoffmann, Föhles (grippale Infekte)

(wiwo)