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TV Lobberich in der Handball-Oberliga

Handball-Oberliga : TV Lobberich überzeugt sowohl offensiv als auch defensiv

Gegen Mitaufsteiger SG Langenfeld II setzte sich der Handball-Oberligist aus Nettetal in eigener Halle mit 31:22 durch. Mit diesem Erfolg bleiben die Lobbericher in der Spitzengruppe.

Die Oberliga-Handballer des TV Lobberich überzeugten auch gegen die SG Langenfeld II. Mit dem 31:22 (14:11) daheim gegen den Mitaufsteiger feierten die Lobbericher im achten Spiel den fünften Sieg und behaupten damit ihren beachtlichen vierten Tabellenplatz. „Ich bin zufrieden. Definitiv. Es ist alles nach Plan verlaufen. Wir haben jetzt 10:6 Punkte und wollen dranbleiben und weiter arbeiten“, sagte Trainer Christopher Liedtke.

Seine Mannschaft überzeugte auf allen Positionen. Die Lobbericher waren dem Gegner sowohl in der Offensive als auch in der Defensive überlegen. „22 Gegentore sind super. Aus der Abwehr heraus haben wir auch die einfachen Tore erzielt. 31 eigene Treffer sind echt stark. Das hat mir gefallen“, meinte der Coach. Die Hausherren fanden gut in die Partie. Nach etwa zehn Minuten, mit der 7:3-Führung im Rücken, erlaubte sich das Team allerdings eine etwas schwächere Phase, in der die Gäste bis zum 9:9 ausglichen. Lobberich handelte sich immer mal wieder Tore über den Gegenstoß, vor allem über Linksaußen, ein. Dank seiner Schnelligkeit war Julian Schulz (7) am Ende auch der erfolgreichste Schütze seiner Mannschaft. Diese Gegentreffer konnten die Lobbericher aber gut verkraften, weil sie den ansonsten wurfgewaltigen Rückraum der Langenfelder effektiv bearbeiteten und weitgehend ausschalteten. Tobias Kolletzko kam von der rechten Seite nur zu einem Feldtor. Steffen Hambrock warf von links lediglich zwei Tore.

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„Die Abwehr war echt super“, lobte Liedtke. Alexander Hankmann, Felix Himmel und später Ruben Dorenbeck leisteten dort auf den Halbpositionen ganze Arbeit. Zudem funktionierte das Zusammenspiel mit Torhüter Matthias Hoffmann und in der Schlussphase auch Niklas Bastians blendend. Nach dem 9:9 setzte sich der TVL über 12:9 und 14:11 zur Pause wieder ab. Zu Beginn der zweiten Hälfte verpassten die Lobbericher einige Gegenstoßchancen und mussten Langenfeld wieder auf 16:17 rankommen lassen. Ab der 40. Minute gestalteten die Gastgeber das Ergebnis dann klarer. Sie zogen über 20:16, 24:18 und 28:21 davon. Daran hatte unter anderem Lennard Greven seinen Anteil, der das Zepter in der Zentrale in die Hand nahm und die Offensivaktionen clever einleitete.

Jan von Eycken feierte nach seiner Knieverletzung sein Comeback. Der Linkshänder tat dem Spiel der Lobbericher gut. Er erzielte gleich vier Tore. Aus der A-Jugend feierte Mattes Walter sein Debüt. „Er hat das gut gemacht“, sagte Liedtke, der den Youngster in der Offensive im Rückraum und in der Defensive auf der Halbposition spielen ließ.