Handball-Oberliga : TVL stößt an seine Grenzen

Lobberichs Oberliga-Handballer waren bei der LTG/HTV Remscheid chancenlos.

Die HG LTG/HTV Remscheid war eine Nummer zu groß für die Handballer des TV Lobberich. Der Oberliga-Aufsteiger unterlag beim Titelaspiranten 24:35 (11:20). „Wir haben gesehen, wo unsere Grenzen sind“, sagte Spielertrainer Christopher Liedtke.

Die Lobbericher standen in Remscheid von Beginn an auf verlorenem Posten. Bereits nach sieben Minuten, beim 2:7, nahmen die Lobbericher die erste Auszeit, um durchzuatmen und sich neu zu sortieren. Aber es blieb dabei. Die Gastgeber schraubten, angeführt von Michael Heinmansfeld, mit zehn Toren ihr bester Werfer, das Ergebnis konstant nach oben. Schon nach gut 20 Minuten legten sie mit dem 15:5 erstmals zehn Tore Differenz vor. Dabei nutzten sie Lobbericher Fehler. Den Gästen unterliefen alleine in der ersten Hälfte zwölf technische Fehler und zwölf Fehlwürfe. „Wir hatten keine Chancen, denn die haben jeden Fehler gnadenlos ausgenutzt“, sagte Liedtke.

Nach dem 20:11 zur Pause erhöhte Remscheid auf 24:11. Während der gesamten zweiten Hälfte rannten die Lobbericher einem Rückstand von mindestens zehn Toren hinterher. „Wir haben nicht aufgegeben und immer weiter gekämpft. Auch weil Remscheid vom Gaspedal gegangen ist, haben wir die zweite Hälfte nur mit zwei Toren Unterschied verloren“, meinte der Coach. Nur wenn es seinen Spielern gelang, Tiefe in ihr Spiel zu bringen, bestand die Chance auf Erfolg. „Dann konnten wir auch Tore generieren. Das ist das, was wir lernen müssen“, meinte Liedtke. Er selbst kam ebenso wie Sebastian Merzenich aufgrund von Schulterproblemen nicht zum Einsatz. Obwohl damit ein Linkshänder fehlte, weil auch Jan van Eycken nicht zur Verfügung stand, entschied sich Liedtke für die Vorsichtsmaßnahme.

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