TV Lobberich in der Handball-Oberliga nach der Niederlage bei der SG Langenfeld II

Handball-Oberliga : Lage für den TV Lobberich spitzt sich zu

Nach einer tollen ersten Halbzeit verlor Handball-Oberligist TV Lobberich die wichtige Partie bei der SG Langenfeld II noch mit 22:25. Nach der neunten Niederlage in Folge rückt die Abstiegszone noch näher.

Die Situation spitzt sich für den TV Lobberich nach der 22:25 (14:9)-Niederlage bei der Zweitvertretung der SG Langenfeld mehr und mehr zu, denn von den abstiegsgefährdeten Mannschaften konnten sowohl die SG Überruhr als auch der TV Aldekerk II doppelt punkten. Einzig der SV Neukirchen verlor und übernahm damit die Rote Laterne.

Dabei fing es doch so vielversprechend für die Gäste an, obwohl sich die Hausherren mit Maurice Meurer Verstärkung von ihrer ersten Mannschaft aus der Dritten Liga geholt hatten. Doch Trainer Christopher Liedtke ließ Meurer mit Hilfe von Manndeckung erst gar nicht zur Entfaltung kommen. Eine taktische Variante, die zunächst Früchte tragen sollte. „In der ersten Halbzeit hat man ja heute deutlich gesehen, dass wir es können“, betonte Liedtke nach dem Spiel.

Allerdings war es mit der Herrlichkeit mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit auch schon wieder dabei. Zwar hatte Lobberich noch zwei sehr gute Chancen, um den Vorsprung noch weiter auszubauen, die allerdings wurden vergeben. „Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn wir mit sechs vorne gewesen wären“, so Liedtke. Aber so verfielen seine Schützlinge wieder in die Fehler der vergangenen Wochen. Bei den Angriffsbemühungen fehlte die nötige Tiefe, die Abschlüsse waren nicht präzise genug vorbereitet und es kamen noch technische Fehler hinzu. Erschwerend gab es dann auch noch vier Zeitstrafen in Folge, die Langenfeld dann endgültig zurück ins Spiel brachten. Und so glichen die Oberbegischen in der 53. Minute zum 21:21 aus. Dieser Zwischenstand brachte die Gäste dann völlig aus dem Tritt. Es mangelte an Selbstvertrauen, und von der Leichtigkeit aus der ersten Halbzeit war auch nicht mehr viel zu sehen.

„Diese Niederlage ist nach der ersten Halbzeit schon sehr ärgerlich“, so Liedtke. „Wir müssen es endlich einmal schaffen, eine gute Leistung über einen längeren Zeitraum abzurufen. Aber das hilft jetzt alles nichts, es macht keinen Sinn den Kopf in den Sand zu stecken. Die Siege von Aldekerk und Überruhr machen die Sache jetzt natürlich auch nicht leichter, aber jetzt heißt es, dass wir punkten müssen.“

Die Torschützen des TV Lobberich: Felix Himmel (7), Simon Hinzen (7/4), Ruben Dorenbeck (4), Lennard Greven, Tobias Liedtke, Florian Mähler und Jan von Eycken.

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