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TV Korschenbroich nach Niederlage gegen die SG Langenfeld

Handball-Regionalliga : Drittliga-Absteiger eine Nummer zu groß

Zum Abschluss der Hinrunde verlor der TV Korschenbroich bei der SG Langenfeld letztlich verdient mit 25:29. Zwar wussten die Gäste bis in die zweite Halbzeit einigermaßen zu überzeugen, doch dann lief nichts mehr zusammen.

Am letzten Spieltag der Hinrunde hat es den TV Korschenbroich noch einmal erwischt, denn der Tabellenzweite verlor beim Absteiger aus der Dritten Liga, der SG Langenfeld, verdient mit 25:29 (11:12). Nach einer Niederlage sah es über weite Strecken überhaupt nicht aus, lief doch zunächst alles nach Plan. So erarbeiteten sich die Korschenbroicher bis zur 20. Minute einen 8:5-Vorsprung, was allerdings hauptsächlich Torhüter Max Jäger geschuldet war, denn der erwischte bis dahin einen glänzenden Tag, brillierte durch zahlreiche Paraden und brachte die Angreifer aus dem Oberbergischen schon fast zur Verzweiflung.

Doch die steckten zu keinem Zeitpunkt auf und suchten beharrlich weiter nach ihren Chancen. Sicherlich auch ein Grund, warum sich die Gäste nicht weiter absetzen konnten. Langenfeld kämpfte sich wieder heran und kam dann nach dem Seitenwechsel mehrfach zum Ausgleichstreffer, doch auch nicht mehr. Hoffnung, dass das Spiel mit einem Sieg enden würde, war für die Schützlinge von Trainer Dirk Wolf zumindest bis zur Mitte des zweiten Spielabschnittes vorhanden, denn bis dahin konnte der Gegner auf Distanz gehalten werden und eine 20:17-Führung ließ nicht erahnen, was dann folgen würde. Es war schon fast ein Fehlerfestival, das der TVK dann produzierte. In der Abwehr fehlte urplötzlich jeder Zugriff und auch der unbedingte Wille war nur noch sehr selten zu sehen, doch noch schlimmer war es, was im Angriff passierte.

Technische Fehler wurden wie am Laufband produziert und auch Pässe zum frei stehenden Mitspieler wurden zu einer schweren Aufgabe, der leider nicht immer alle gerecht wurden. Viel zu einfach kamen die Hausherren immer wieder in den Ballbesitz und sofort kam das schnelle Umschaltspiel, was dann auch häufig mit einem Tor abgeschlossen wurde. Damit jedoch noch nicht genug. Die Chancenverwertung war eine Katastrophe. Völlig frei vor dem gegnerischen Gehäuse wurde der Ball weit über das Tor geworfen oder man scheiterte an SG-Torhüter Jascha Schmidt, der seinen Kasten in der zweiten Halbzeit vernagelte. Die Verunsicherung beim TVK wuchs von Minute zu Minute und so kam es letztlich zu dieser durchaus verdienten Niederlage. „Langenfeld hat das heute richtig gut gemacht und deswegen auch verdient gewonnen“, betonte Wolf nach dem Schlusspfiff. „Für einen Erfolg müssen bei uns alle Rädchen ineinander greifen und das war leider nicht der Fall.“

Eigentlich erreichte in Langenfeld kein Korschenbroicher Spieler seine Normalform, ausgenommen die beiden Torhüter Max Jäger und Felix Krüger, der in den letzten zwölf Minuten der Begegnung noch zum Einsatz kam. Das nächste Spiel steht nächsten Samstag beim heimstarken Aufsteiger HC Weiden an.