TV Geistenbeck gegen Königshof wieder sehr souverän

Handball-Verbandsliga : TVG nimmt auch die nächste Hürde

Der TV Geistenbeck feierte den zehnten Sieg in Folge und gewann mit 34:28 in Königshof, dagegen wird der TSV Kaldenkirchen beim Derby in Lürrip abgewatscht.

Das war schon ein hartes Stück Arbeit. Der verlustpunktfreie Spitzenreiter TV Geistenbeck gewann bei der Zweitvertretung von Adler Königshof mit 34:28 (18:13). Gleich von der ersten Sekunde wurden immer zwei TVG-Akteure mit einer Manndeckung bedacht, die dadurch entstandenen Freiräume wusste Dominik Meißner mit kraftvollen Durchbrüchen zu nutzen und so stand es nach 15 Minuten bereits 11:5. Im weiteren Verlauf gelang es dann den Hausherren, den Rückstand zu verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel agierte Geistenbeck dann mit sieben Feldspielern und verhinderte damit eine weiterhin offensive Deckung der Königshofer. Bis zur 40. Minute zog der TVG dann vorentscheidend auf 28:20 davon und schaltete dann in den Verwaltungsmodus um. „Es war kein einfaches Spiel, aber letztlich waren wir erneut sehr souverän“, freute sich Trainer Thomas Laßeur. TVG-Tore: Reinartz (10), Bautz, D. Meißner (je 5), Hermanns (4), Hüpperling, A. Meißner (je 3),de la Vega, Gremges, Schütte und Pöstges.

Eine klare Angelegenheit war das Derby zwischen der Turnerschaft Lürrip und dem TSV Kaldenkirchen, dass die Gastgeber mit 27:18 (13:8) für sich entschieden. Es dauerte immerhin sieben Minuten bis Lürrip das erste Tor erzielte, allerdings benötigten die Gäste dafür stolze 14 Minuten. Immer wieder glänzte TSL-Torhüter Carsten Hesse, der die Kaldenkirchener Angreifer mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung brachte. „Das war heute ein tolles Spiel von uns“, freute sich Spielertrainer Robert Bosnjak. Die Gäste hatten an diesem Tag nicht den Hauch einer Chance, auch weil mit Nils Coenen lediglich ein Spieler Normalform erreichte. „Das war ein herber Rückschlag“, so Trainer Rüdiger Winter. „Aber daran muss unsere junge Mannschaft reifen“. Die Tore der TSL: Nacken (8), Pietralla (5/2), Schimanski, Bosnjak (je 4), Flügel, Heitzer (je 2), von der Weyden und Markovic; des TSV: N. Coenen (6), M. Coenen (6/2), Huckemann (2), S. Coenen, Tötsches, Langheinrich und Rosati.