TuRa Brüggen, TDFV Viersen und Fortuna Dilkrath vor dem nächsten Bezirksliga-Spieltag

Fußball-Bezirksliga : Brüggen will der Konkurrenz Druck machen

Die stark abstiegsbedrohten Bezirksliga-Fußballer der TuRa reisen am Sonntag zu den formschwachen Lürripern. Fortuna Dilkrath könnte den Brüggenern mit einem Sieg in Grefrath Schützenhilfe leisten.

Drei Partien stehen aus Grenzland-Sicht am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga auf dem Programm. Der TDFV Viersen und TuRa Brüggen haben mit Personalproblemen zu kämpfen.

TDFV Viersen (7.) - Rheydter SV (5.). „Ich werde wieder zaubern müssen, vielleicht muss ich mich auch umziehen“, kündigt Aytac Azmaz an. Im schlimmsten Fall - die Einsätze von Burhan Kazmaci und Thomas Tümmers sind noch fraglich - stehen dem TDFV-Coach nach den Rauswürfen von Yavuz Ali Arslan und Safer Erdogan gerade einmal zehn fitte Feldspieler sowie seine beiden Torhüter zur Verfügung. Keine guten Voraussetzungen für das Duell mit dem „Spö“, derzeit eines der heißesten Teams der Liga. Denn obwohl Azmaz mit Trainer René Schnitzler und Spielmacher Ferdi Berberoglu gut befreundet ist, werden die Gäste ihre Serie von fünf Spielen ohne Niederlage ungern abreißen lassen wollen. Aber mit Unterstützung der zweiten Mannschaft hofft Azmaz, Wiedergutmachung für die 2:6-Hinspielniederlage betreiben zu können. „Bei uns im Verein wird sich gegenseitig unterstützt.“.

Beim TDFV Viersen nicht mehr gefragt: Safer Erdogan. Foto: Fupa

SV Lürrip (12.) - TuRa Brüggen (18.). Das Heimspiel gegen Mennrath verlief aus Brüggener Sicht nicht nur ergebnistechnisch ernüchternd, sondern forderte auch personell Opfer: Für Christian Rein ist die Saison ebenso beendet wie für Dennis Berg, zudem ist Stephan Lankes in Lürrip gesperrt. Ebenfalls ausfallen wird Tobias Stapels, ob Andre Jansen und Dennis Greven spielen können, entscheidet sich kurzfristig. Schaut man sich die jüngsten Ergebnisse des SV Lürrip an, wird aber schnell klar: Auch dort ist der Wurm drin. „Sie spielen eine merkwürdige Saison“, sagt Brüggens Trainer Jakob Scheller. „Sie haben schlecht begonnen, sich dann gefangen und waren eigentlich schon gerettet. Aber jetzt brauchen sie noch den einen oder anderen Punkt.“ Im direkten Duell werde der Kopf eine entscheidende Rolle spielen: „Es wird darauf ankommen, wer die Situation besser annimmt. Wir müssen leider Gottes viel durchwechseln, aber wollen weiterhin Druck auf unsere Konkurrenten aufbauen.“

SSV Grefrath (16.) - DJK Fortuna Dilkrath (8.). Erst um 17 Uhr steigt die letzte Partie des Spieltags. „Unser größtes Manko ist derzeit die Chancenauswertung”, sagt Thomas Richter. Nach dem jüngsten 6:4-Erfolg über den VfB Uerdingen mag sich das komisch anhören, aber der Fortuna-Coach erklärt: „Eigentlich hätte es 12:2 ausgehen müssen.“ Die nächste Möglichkeit, es besser zu machen, bietet sich Dilkrath beim SSV Grefrath, den Richter beim jüngsten Auswärtssieg in Dülken beobachtete. „Sie sind gut drauf, wir aber auch“, erklärt er. Rico Hildebrandt wird Richter fehlen, bei Moritz Münten herrscht noch keine Klarheit.

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