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TSV Kaldenkirchen vor Heimspiel gegen die HSG RW Oberhausener TV

Handball-Verbandsliga : Die Zeit der Ausreden ist in Kaldenkirchen vorbei

Nach schwacher Leistung zum Rückrundenauftakt empfängt der TSV die HSG RW Oberhausener TV.

Nach der klaren Niederlage in Grefrath sind die Verbandsliga-Handballer des TSV Kaldenkirchen im ersten Heimspiel der Rückrunde gegen die HSG RW Oberhausener TV (Samstag, 19 Uhr, Ravensstraße) gefordert. „Ich erwarte eine Reaktion. Wir sind in der Pflicht zu gewinnen“, sagt Trainer Rüdiger Winter.

Gegen Oberhausen möchte der Coach Engagement sehen und keine Ausreden hören. „Die Spieler, die spielen können, müssen sich voll reinhängen und alles dafür tun, dass wir gewinnen“, sagt der Trainer. Natürlich sind die Rahmenbedingungen nach wie vor nicht prickelnd. Aufgrund etlicher Verletzter hat der TSV seit Wochen das Problem, die erste Reihe mit den Außenspielern und dem Kreisläufer zu besetzen. „Wir müssen uns strecken, aber wir haben Qualität im Kader“, betont er. Trotzdem hofft Winter, dass die A-Jugendlichen nach deren Spiel mit dem gemeinsamen Team des TV Aldekerk in Haan zur Unterstützung rechtzeitig zur Mannschaft stoßen.

In Gestalt von Oberhausen kommt ein Gegner, der nicht so richtig einzuschätzen ist. Der Tabellenelfte siegte gegen die HSG VeRuKa und Adler Königshof II, spielte beim Vorletzten in Straelen aber nur Unentschieden. „Sie sind nicht unterschätzen“, meint Winter und warnt vor Patrick Kerger und Sebastian Barentzen, dem bislang zweitbesten Schützen in der Liga. Der TSV muss für den Rest der Saison auf die Verletzten Steffen Hartstock und Christoph Mönicks verzichten. Neben weiteren Verletzten und Kranken steht ein großes Fragezeichen hinter der Besetzung der Torhüterposition, da David Mattkes alte Verletzung am Steißbein wieder Beschwerden verursacht und Till Deckers nicht trainieren kann.