TSV Kaldenkirchen vor dem Saisonstart bei der HSG Wesel

Handball-Verbandsliga : TSV Kaldenkirchen muss Umbruch bewerkstelligen

Der Handball-Verbandsligist aus Nettetal hat vier Eigengewächse in den Kader eingebaut. Das erste Spiel steht in Wesel an.

Einen größeren Umbruch hatte der Handball-Verbandsligist TSV Kaldenkirchen nach der Vorsaison zu stemmen. Sechs neue Spieler müssen integriert werden und davon kommen in Mathis Coenen, Nils Coenen, Mika Kamps und Lukas Schürmanns gleich vier aus der eigenen Jugend. Wie das geklappt hat, darüber wird schon das erste Spiel bei der HSG Wesel Aufschluss geben.

Wegen des Umbruchs geben sich die Kaldenkirchener ziemlich bescheiden. „Natürlich gilt es zunächst einmal, die Jugendlichen in die Mannschaft einzubauen. Daher kann das Saisonziel auch einzig Klassenerhalt lauten“, betont Kaldenkirchens Trainer Rüdiger Winter. „Die Vorbereitung war eher durchwachsen, was aber auch an der Ferienzeit lag, aber damit haben ja auch andere Vereine zu kämpfen. Allerdings war die Einstellung wirklich gut und die Mannschaft hat immer komplett mitgezogen.“

Verbesserung sieht er insbesondere in der Defensive und auch bei den Torhütern, woran auch intensiv gearbeitet wurde. „In der Abwehr sind wir auf jeden Fall stärker geworden, was ja auch notwendig war, denn im Schnitt haben wir immer um die 30 Tore kassiert. Wenn das jetzt vier oder fünf weniger werden, sind wir schon ein ganzes Stück weiter. Allerdings müssen wir so vielen neuen Spielern auch noch zwangsläufig an der Abstimmung arbeiten.“ Zum Kreis der Favoriten zählt Rüdiger Winter Geistenbeck, Kapellen und Vennikel. „Wahrscheinlich kommt sogar noch eine Überraschungsmannschaft dazu.“

Der erste Gegner HSG Wesel ist eine Mannschaft mit ähnlichem Potenzial wie Kaldenkirchen. „Das ist für uns bereits eine echte Standortbestimmung“, glaubt Winter. „Wir werden sehen, ob wir überhaupt schon so weit sind, Punkte zu holen, was natürlich auch für das Selbstvertrauen sehr wichtig wäre. Und außerdem muss man ja nicht gleich nach ein paar Spielen bereits in Bedrängnis geraten.“

Mehr von RP ONLINE