TSV Kaldenkirchen vor dem Heimspiel gegen die HSG Wesel.

Handball-Verbandsliga : Heißer Tanz für Kaldenkirchen

Die Verbandsliga-Handballer des TSV erwarten die HSG Wesel, die noch gegen den Abstieg kämpft. Das Hinspiel gewannen die Gastgeber deutlich.

Am letzten Spieltag vor der kurzen Osterpause empfängt der Handball-Verbandsligist TSV Kaldenkirchen die HSG Wesel. „Im Hinspiel haben wir eines unseren besseren Spiele gemacht“, erinnert sich Trainier Rüdiger Winter. Das erste Aufeinandertreffen endete mit einem deutlichen 32:25-Erfolg und dem wollen die Hausherren einen weiteren folgen lassen. Allerdings werden sie sich wohl auf einen heißen Tanz gefasst machen müssen, denn die HSG ist noch nicht aller Abstiegssorgen ledig, zumal es je nach Lage in der oberen Ligen ja auch noch einen vermehrten Abstieg geben könnte.

„Wir nehmen das Spiel natürlich sehr ernst“, versichert Rüdiger Winter. „Da ist es völlig egal, wer wo steht. Allein die sportliche Fairness gebietet, dass wir versuchen werden, in jedem Spiel das Beste aus uns herauszuholen. Alles andere interessiert mich nicht. Außerdem ist es unser Ziel, aus den letzten drei Spielen noch vier Punkte zu holen. Gegen Geistenbeck haben wir wohl keine Chance.“ Die Geistenbecker rangieren aktuell auf Platz drei der Tabelle. Um kein böses Erwachen zu erleben, ist es unabdingbar, dass die Hausherren die Kreise des halbrechten Weseler Rückraumspielers einengen, der im Hinspiel bereits einige Probleme bereitet hatte.

Personell wird Kaldenkirchen fast mit kompletter Besetzung auflaufen können, einzig der A-Jugendliche Mathis Coenen, der in den vergangenen Wochen zu einem festen Bestandteil der Verbandsliga-Mannschaft geworden ist, wird fehlen. Er ist mit einem Fuß umgeknickt, den er noch nicht wieder komplett belasten kann.

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