TSV Kaldenkirchen vor dem Heimspiel gegen den TV Kapellen

Handball-Verbandsliga: TSV-Handballer sind auf Wiedergutmachung aus

Im Hinspiel gegen den TV Kapellen kamen Kaldenkirchens Verbandsliga-Handballer auswärts mit 27:36 unter die Räder.

An den TV Kapellen hat der Handball-Verbandsligist TSV Kaldenkirchen keine gute Erinnerungen, wurden er im Hinspiel doch mit einer 27:36-Klatsche im Gepäck wieder auf die Heimreise nach Nettetal geschickt.

Also keine Überraschung, dass die Schützlinge vom TSV-Trainer Rüdiger Winter auf Wiedergutmachung aus sind. Ganz wichtig wird es werden, nicht erneut den gegnerischen Torhüter Lukas Haas warmzuwerfen, der den TSV in der Hinrunde mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung brachte. „Wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen“, fordert Trainer Rüdiger Winter. „Kapellen ist sicherlich keine Übermannschaft, aber hat einen der stärksten Torhüter der Liga. Aber auch die Routiniers wie Christian Ginters und Christian Lange darf man nicht ins Spiel kommen lassen, sonst wird es sehr schwierig. Aber wenn wir an die Leistung von letzter Woche gegen Vennikel anknüpfen, dann haben wir sicherlich eine Chance.“

Das A und O wird es sein, nicht wahllos aus dem Rückraum zu werfen, denn dann läuft Kaldenkirchen schnell einem Rückstand hinterher.

Konzentration im Angriff ist das Maß der Dinge, wobei die Abwehr natürlich nicht vernachlässigt werden darf. Allerdings werden die Gastgeber erneut mit einem reduzierten Kader antreten müssen. In Gestalt von Kreisläufer Christoph Mönicks (Hand gebrochen), Rechtsaußen Steffen Hartstock (Verletzung am Ellebogen) und Rückraum-Allrounder Philipp Clodt (Bandscheibenvorfall) fallen drei Stammspieler mindestens bis zum Sasisonende aus, deren Fehlen es nun Woche für Woche zu kompensieren gilt.

„Natürlich ist so eine Leistung wie gegen Vennikel nicht immer wiederholbar, aber es gilt daran zu arbeiten, dieser Leistung konstant nahe zu kommen und ich hoffe, dass uns das gegen Kapellen gelingt“, so Rüdiger Winter.

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