TSV Kaldenkirchen und VSF Amern in der ersten Runde des Niederrheinpokals dabei

Fußball-Kreispokal : Niederrheinpokal: Kaldenkirchen und Amern sind dabei

Beide Mannschaften mussten aber harte Arbeit verrichten, um ihr Ziel zu erreichen.

Gleich zwei Mannschaften aus dem Grenzland haben sich in der letzten Runde des Pokalwettbewerbs im Fußballkreis Kempen/Krfeld für die erste Runde auf Niederrheinebene in der neuen Saison qualifiziert. Sowohl die VSF Amern als der TSV Kaldenkirchen hatten aber ein großes Stück Arbeit zu verrichten.

SV Vorst - VSF Amern 1:2 n.V. (1:1/0:1). Landesligist VSF Amern benötigte beim Kreisliga-A-Spitzenreiter SV Vorst eine Verlängerung, um knapp mit 2:1 durchsetzen zu können. Trainer Willi Kehrberg, der das Zepter zur Halbzeit aus beruflichen Gründen zur Halbzeit an Dennis Sobisz übergeben musste, meinte: „Wir hatten das Spiel zunächst im Griff, haben es dann aber zu einem typischen Pokalspiel werden lassen.“ Tim Caspers hatte die Jungs von Willi Kehrberg in Führung geschossen (27.), die jedoch kurz nach dem Wechsel ausgeglichen wurde. Zu Beginn der Verlängerung erzielte Nicolas Oelsner nach einer Ecke das 2:1 für die Gäste, die kurz darauf durch einen Elfmeter alles hätten klarmachen können. Doch Tobias Gorgs verschoss und sah in der hektischen Schlussphase auch noch die Rote Karte.

TSV Kaldenkirchen - Fortuna Dilkrath 6:4 n.E. (2:2, 1:1). In der laufenden Saison können die Kaldenkirchener nur noch auf Ausrutscher der beiden Spitzenclubs Vorst und Willich hoffen, um am Ende vielleicht doch noch in die Bezirksliga aufsteigen zu können. Dass sie es mit einem klassenhöheren Gegner aufnehmen können, zeigten die Spieler von TSV-Trainer André Küppers im Pokalderby gegen Fortuna Dilkrath, das Kaldenkirchen nach einem Elfmeterschießen gewann. Michael Schmitz schoss Kaldenkirchen in Front. Nach dem Wechsel glich Dilkraths durch Dylan Dossouvi aus. In der Verlängerung fiel zunächst kein Treffer. Als Michael Goertz Kaldenkirchen in der Schlussminute in Führung schoss, schienen die Kaldenkirchener am Ziel, hatten aber nicht mehr mit Dilkraths Routinier Christian van de Flierdt gerechnet, der im direkten Gegenzug das 2:2 erzielte. Im Elfmeterschießen hatten die TSV-Spieler die besseren Nerven. Dilkrath muss schon am Freitag in der Liga daheim gegen Schwafheim wieder ran.

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