TSV Kaldenkirchen und SC Waldniel vor A-Liga-Start

Fußball : Bezirksliga-Absteiger gelten automatisch als Mitfavoriten

Die Fußballer des TSV Kaldenkirchen und des SC Waldniel möchten in der am Wochenende startenden Saison der Kreisliga A im oberen Drittel landen.

(ms) Absolutes Neuland betreten die beiden Bezirksliga-Absteiger TSV Kaldenkirchen und SC Waldniel in der Kreisliga A nicht. Denn die Kaldenkirchener haben immerhin noch bis 2017 in der A-Liga gespielt. Bei den Waldnielern ist es ein wenig länger her: Zuletzt wurden sie Meister in der In der Saison 2006/2007 schafften sie als Meister den Sprung in die Bezirksliga. Doch beide Clubs wissen, dass sie nach dem Abstieg bei der neuen Konkurrenz automatisch zu den Mitfavoriten um den Aufstieg (zwei Mannschaften steigen auf) zählen.

„Damit müssen wir eben leben“, sagt Kaldenkirchens Trainer André Küppers. „Aber unsere primäre Zielsetzung ist keinesfalls der direkte Aufstieg. Wir möchten gerne eine Platzierung im oberen Drittel, sprich Platz fünf und höher, belegen. Wir werden uns keinesfalls selbst unter Druck setzen.“ Für ihn zählt in erster Linie, dass sich das junge Team weiterentwickelt. Neu im Kaldenkirchener Kader sind Marlon Smikalla, der vom 1. FC Viersen kam, sowie Patrick Jacobs, der vom TSV Boisheim den Weg nach Kaldenkirchen fand. Hinzu kommen noch drei Nachwuchsleute aus der eigenen A-Jugend. Den Kaldenkirchenern steht gleich eine englische Woche mit Derbys bevor: Gegen Bracht, in Hinsbeck und dann gegen den SC Waldniel.

Und auch beim Mitabsteiger SC Waldniel gibt man sich bescheiden. Björn Kox kam in der vergangenen Saison am siebten Spieltag als neuer Trainer und setzte mit seinen Mitstreitern gleich auf die Karte Umbruch. Dass der Klassenerhalt dabei nicht geschafft wurde, wurmte im Waldnieler Lager am Ende der vergangenen Saison natürlich ein wenig, aber damit gingen die Waldnieler professionell um. „Es wäre schön, wenn wir es schaffen, mit eigenen Waldnieler Jungs wieder eine richtig starke Mannschaft stellen zu können“, sagt Björn Kox. Obwohl die neue Saison noch nicht begonnen hat, muss der Waldnieler Trainer schon gleich fünf Stammspieler verletzungsbedingt für längere Zeit ersetzen. „Dass ist natürlich hart, dass sich einige Jungs in der Vorbereitungszeit verletzt haben“, sagt Björn Cox. „Wir wollen dennoch versuchen, eine solide Saison hinzulegen. Im oberen Drittel möchten wir uns am Ende der Saison schon gerne sehen.“

Darin dass die erste Waldnieler Garnitur erstmals in der Vereinsgeschichte mit der eigenen Reserve in einer Liga spielt (beide treffen übrigens schon am zweiten Spieltag aufeinander), sieht Björn Kox nichts Besonderes. „Die Jungs haben sich den Aufstieg verdient, dann sollen sie auch in der nächsthöheren Liga spielen, auch wenn es dann zweimal gegen die eigene Erste geht.“ Für Waldniels Erste startet die neue Saison gleich bei einem der Mitfavoriten, dem Hülser SV.