TSV Kaldenkirchen nach dem Spiel beim TV Geistenbeck

Handball-Verbandsliga : TSV Kaldenkirchen scheitert letztlich an sich selbst

In Geistenbeck kassierte der TSV Kaldenkirchen eine 26:34-Niederlage

(alpa) Beim favorisierten Tabellendritten TV Geistenbeck kassierte der Handball-Verbandsligist TSV Kaldenkirchen eine 26:34 (11:17)-Niederlage. Anfangs sah es für die Gäste noch mehr als Passabel aus, denn in den ersten 20 Minuten waren sie ein absolut gleichwertiger Gegner. Erst als sie einige technische Fehler leisteten, setzte sich Geistenbeck bis zum Halbzeitpfiff ab.

Das gleiche Bild dann nach dem Seitenwechsel. In den ersten 20 Minuten boten die Kaldenkirchener erneut Paroli, und es waren erneut die letzten zehn Minuten, in denen ihnen technische Fehler unterliefen, so dass die Niederlage damit endgültig besiegelt war. Allerdings nutzte Trainer Rüdiger Winter die Partie auch, um verstärkt A-Jugendspieler zu integrieren. Und er wechselte auch munter durch, damit alle Aktiven größere Spielanteile bekamen. „Trotz der Niederlage bin ich heute absolut nicht unzufrieden“, betonte der Kaldenkirchener Trainer. „Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Wesel war ich über weite Strecken mit der heute abgerufenen Leistung einverstanden. Letztlich ist die Niederlage um drei oder vier Tore zu hoch ausgefallen. Das haben wir uns durch unsere technischen Fehler allerdings auch selber zuzuschreiben, was dann letztlich doch sehr ärgerlich war. Aber die Jungens waren heute klar im Kopf, haben häufig die richtige Entscheidung getroffen, haben uns auch viele gute Chancen herausgespielt und sind mit der richtigen Einstellung an die Aufgabe herangegangen. Trotz der vielen Tore möchte ich unseren Torhüter David Mattke loben, der wirklich richtig stark war.“

Die Torschützen des TSV: S. Coenen (8/3), Tötsches (6), Killars (3), Huckemann, Heyer, N. Coenen (je 2), M. Coenen, Schürmanns und König.