TSV Kaldenkirchen in der Handball-Verbandsliga nach der Niederlage gegen den TV Kapellen

Handball-Verbandsliga : TSV bietet Tabellenzweitem Paroli

Über weite Strecken war Handball-Verbandsligist Kaldenkirchen ein Gegner auf Augenhöhe für den TV Kapellen. Doch am Ende stand eine 26:30-Heimniederlage zu Buche.

Am Ende stand für den Handball-Verbandsligisten TSV Kaldenkirchen gegen den Tabellenzweien TV Kapellen erneut eine Niederlage zu Buche, die dieses Mal mit 26:30 (14:14) sehr human ausfiel, was letztlich der tollen Leistung der Hausherren zu verdanken ist. „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir es geschafft, an die guten Leistung vom letzten Wochenende in Vennikel anzuknüpfen“, freute sich Trainer Rüdiger Winter.

Grund dafür war sicherlich die offensive 3-2-1-Deckungsvariante, mit der die Kapellener unübersehbare Schwierigkeiten hatten. Allerdings waren es immer wieder die Routiniers der Gäste, Christian Lange und Christian Ginters, die sich erfolgreich durchsetzten. Das sollte sich nach dem Wechsel mit einer taktischen Veränderung verbessern, denn beide wurden mit einer Sonderbewachung bedacht. Bis zur 40. Minute ging auch alles gut, dann lief es allerdings im Angriff nicht mehr so zusammen. Man wartete nicht mehr geduldig auf die sich bietenden Chancen und nahm die Würfe einfach zu früh, was der TVK gleich mit Tempogegenstößen bestrafte. Außerdem wurden auch die Lücken in der Kaldenkirchener Abwehr zu groß, was den Gästen das Torewerfen erleichterte.

„Zwar haben wir in den letzten 20 Minuten nicht mehr so konzentriert gespielt, aber dennoch war es eine Leistung an die wir anknüpfen können“, betonte Winter. „Wir brauchen uns wirklich nicht zu verstecken, spielerisch können wir durchaus mithalten, uns fehlt es allerdings noch an der Konstanz und der nötigen Cleverness.“ Besonders zufrieden zeigte sich der Kapellener Trainer mit Nils König, der auf der ungewohnten halbrechten Aufbauposition zum besten Torschützen der Hausherren avancierte und stets Torgefahr ausstrahlte.

„Letztlich bin ich mit dem heutigen Auftritt wirklich sehr zufrieden. In der Endphase war zu merken, dass unser Kader nicht gerade üppig ist. Und dann haben selbstverständlich die Kräfte nachgelassen, aber dafür kann ich der Mannschaft wohl kaum einen Vorwurf machen“, so Winter. „Mit mehr Alternativen hätten wir auch durchaus gewinnen können.“

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