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TSV Kaldenkirchen in der Handball-Verbandsliga gegen den TV Jahn Hiesfeld

Handball-Verbandsliga : Kaldenkirchen trotzt dem Primus lange

Es war eine über weite Strecken ordentliche Vorstellung der Kaldenkirchener gegen den Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga. Am Ende fiel die Heimniederlage gegen Hiesfeld mit 23:30 etwas zu hoch aus.

Auch wenn es über weite Strecken sehr gut aussah, hatte der Handball-Verbandsligist TSV Kaldenkirchen bei der 23:30 (11:15)-Niederlage gegen den souverän führenden Liga-Primus TV Jahn Hiesfeld letztlich keine Siegchance, was auch an dem sehr ausgeglichenem Kader der Gäste lag, die wechseln konnten, ohne dass sich ein Qualitätsverlust auch nur annähernd bemerkbar machte.

„Heute haben wir es geschafft dem Tabellenführer über 60 Minuten Paroli zu bieten“, betonte Trainer Rüdiger Winter. Wäre eventuell noch mehr möglich gewesen? In der Schlussphase kämpften sich die Hausherren noch einmal auf drei Tore heran und hatten sogar die Chancen, weiter zu verkürzen. Doch dann wurde im Angriff der Ball vertändelt, zu überhastet abgeschlossen oder die falsche Entscheidung getroffen, und Hiesfeld zog auf und davon. „Die Niederlage ist sicherlich um zwei oder drei Tore zu hoch ausgefallen“; so Winter. „Aber Hiesfeld steht ja nicht umsonst da oben. Während wir uns hier und da mal eine kleinere Schwächephase leisten, sind sie einfach konstant und machen deutlich weniger Fehler. Das gibt letztlich den Ausschlag. So hätten wir noch Stunden spielen können, aber gewonnen hätten wir nicht, auch wenn ich der Mannschaft eine tolle kämpferische Einstellung überhaupt nicht abspreche.“

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Auch in der Deckung benötigt der TSV noch mehr Konstanz. Zeitweise wird im Verbund richtig stark gearbeitet und dann passieren immer wieder Flüchtigkeitsfehler, die dem Gegner das Torewerfen zu leicht machen. Erfreulich das Mitwirken von Kevin Barbee nach längerer Verletzungspause wegen Kniebeschwerden. Zwar kann er momentan nur sporadisch eingesetzt werden, sorgt aber auf der halblinken Rückraumposition für ein wenig Entlastung. „Kevin kann jetzt immer mehr zur Alternative werden“, freute sich Winter, der seinen niederländischen Rückraumspieler Guss Killars nach der Partie explizit hervorhob.

Die TSV-Torschützen: Killars (6), Tötsches (6/2), S. Coenen (4), Heyer, König, Rosati (je 2) und Barbee.