TSF Bracht und Rhenania Hinsbeck vor Saisonstart

Fußball : Bloß nicht schon wieder Abstiegskampf

Die Fußballer aus Hinsbeck und Bracht mussten vorige Saison lange um den Klassenverbleib in der A-Liga bangen. In der neuen Spielzeit wollen sich die Ex-Bezirksligisten wieder nach oben orientieren.

(ms) Eine interessante Frage mit Blick auf die neue Spielzeit der Kreisliga A ist, wie sich die Mannschaften der TSF Bracht und Rhenania Hinsbeck aus der Affäre ziehen können. Denn das Duo hatte in der vergangenen Saison lange Zeit damit zu kämpfen, die Abstiegsplätze auf Distanz halten zu können. Besonders die Hinsbecker haderten wieder mit ihrem Schicksal der vergangenen Jahre, eine mehr als durchwachsene Hinrunde gespielt zu haben.

„Es wäre wirklich schön, wenn wir endlich mal wieder eine gute Hinrunde hinlegen könnten“, gesteht Hinsbecks Trainer Frank Fretz, der vor Jahresfrist das Amt des Cheftrainers in Hinsbeck übernahm. „Wir haben am Ende den Klassenerhalt zwar klar geschafft, aber wir haben wieder viel zu lange immer wieder nur auf die Abstiegsplätze schauen müssen.“ Und das waren in der Vorsaison immerhin fünf, so viel wie in den vergangenen Jahrzehnten in der A-Liga nicht mehr. Damit die Hinsbecker stärker in die neue Saison gehen können, die mit der englischen Woche beim SC Waldniel II, dann im Derby gegen Kaldenkirchen und dann in Amern II beginnt, hat Frank Fretz drei neue Spieler verpflichtet: Jan Dückers und Christof Nellen (beide SuS Schaag) sowie Niklas Bongartz von den TSF Bracht. Dafür muss Fretz auf zwei Routiniers künftig verzichten. Jan van de Venn hat aufgehört und Konstantin Georgiadis wird künftig als Scout beim VfL Wolfsburg unter der Regie von VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke arbeiten. „Konstantin hat das zuletzt für den 1. FC Köln gemacht und hat das mit den Spielen unserer Ersten irgendwie hinbekommen“, sagt Frank Fretz. „Aber Wolfsburg ist ja wirklich um einige Kilometer weiter weg von uns.“

Die TSF Bracht waren unter der Regie von Trainer Graziano Ruggeri in der vorigen Saison wahrlich vom Verletzungspech verfolgt. Allen voran gleich zu Beginn der Saison der monatelange Ausfall von Torjäger Calvin Bunte, der erst einmal verdaut und kompensiert werden musste. „Wir wollen uns einfach noch einmal verbessern“, sagt der Brachter Trainer. „Wir arbeiten fast nur mit Jungs aus dem eigenen Ort oder der direkten Nachbarschaft. Und das wollen wir weiter ausbauen.“ Und dass das Durchschnittsalter des Kaders noch einmal gesunken ist, stimmt Ruggeri zuversichtlich. „Wenn wir am Ende in dieser starken Gruppe unter die ersten Sechs kommen könnten, wäre ein Riesenerfolg“, so Brachts Trainer, dessen Kader im Großen und Ganzen zusammengehalten werden konnte. Nur Torwart Robin Krahnen (zum Oberligisten Union Nettetal) verließ den Verein. Auf Sebastian Maske muss Bracht verletzungsbedingt in den nächsten Wochen weiter verzichten. Die Brachter starten mit dem Derby gegen den Bezirksliga-Absteiger Kaldenkirchen, und dann steht Mittwoch das nächste Lokalduell gegen die VSF Amern II auf dem Plan.

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